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Städtereise Basel

im Banne des Basilisken

„Städtereise Basel - die Schweizer Wirtschaftsmetropole im Dreiländereck am Rhein ist immer eine Reise wert: mit einer hochkarätigen Kulturszene, nahezu vierzig berühmten Museen, vielen historischen Besonderheiten, einer zauberhaften Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern, der weltbekannten Fasnacht und einem lebhaften, im Sommer entlang der Uferpromenade fast italienischem Flair.

Die Kulturweltstadt Basel hat neben dem Augenscheinlichen noch eine andere magische und geheimnisumwitterte Seite, die den meisten Besuchern verborgen bleibt: die liebliche Stadt war im Mittelalter Hochburg der Alchemisten und „Brutstätte“ des sagenhaften Basilisken! Das „gar grässliche Ungeheuer“ mit Schlangenkörper, manchmal mit Drachenflügeln und dem Kopf eines Hahns, soll gerne in Brunnenschächten und Kellern gehaust haben. Erzählt wird, dass sein stinkender Atem unerträglich gewesen sei und sein stechender Blick töten konnte. Alles Aberglaube? Oder gibt es doch einen realen historischen Hintergrund, der die Entstehung der Schreckensgestalt plausibel erklären kann? Schaurige Basilisken-Legenden sind in vielen Städten Europas von Wien über München bis nach Warschau verbreitet. Da erstaunt es schon, dass die Basler Bevölkerung das gefürchtete „Untier“ zu ihrem beliebten Sympathieträger und Schildhalter des Stadtwappens erkoren hat. Basel ist eben anders.

Wer sich mit uns bei der Städtereise Basel vor Ort auf eine abwechslungsreiche Basiliskenjagd begibt, wird der berühmten Sagengestalt auf Schritt und Tritt begegnen. Vorausgesetzt man hält die Augen offen, denn selbst Einheimische kennen längst nicht alle geheimen „Nistplätze“ ihres fantastischen Stadtpatrons. Sie unvermutet als mächtige Skulpturen, versteinerte Reliefs an Hausfassaden, Wandfresken, Straßenschildern, auf Brückenpfeilern und Toreingängen oder als Brunnen-Dekor aufzuspüren, ist immer wieder aufs Neue ein Vergnügen. Das gilt ebenso für die ältesten Darstellungen des Wunderwesens, die sich als Säulenreliefs und Holzschnitzereien an unbemerkten Winkeln im Basler Münster und im prächtigen „Roten Rathaus“ verstecken.

Freuen Sie sich auf die Städtereise Basel, eine außergewöhnliche Entdeckungsreise, bei der wir vier Tage lang die schönsten und geheimnisvollsten Plätze der Kulturmetropole Basels kennen lernen. Wir unternehmen erlebnisreiche Streifzüge entlang des Rheins, der seit jeher Lebensader Basels ist, genießen die Fahrt mit altertümlichen Fähren, die gemeinsam mit fünf Brücken Grossbasel mit Kleinbasel verbinden, erkunden den keltischen Hügel mit dem roten Münster und erblicken sakrale Wunderdinge, besuchen das rot leuchtende Rathaus mit seinen originellen Basilisken-Motiven, begehen Orte der Alchemie aus Paracelsus Zeiten wie das „Haus Zum Vorderen Sessel“, heute das Pharmazie-Historische Museum mit zwei Laboratorien und kuriosen Schätzen, spazieren zu geschichtlich bedeutsamen Plätzen wie dem Gerberbrunnen, wo im 15. Jahrhundert die Basler Basilisken-Sage ihren Anfang nahm. Diese und weitere beachtenswerte Schauplätze, gepaart mit dem kulinarischen Genuss Schweizer Köstlichkeiten, verzaubern und erstaunen jeden Liebhaber der Kunst, Geschichte und uralter Geheimnisse. "

Reinhard Habeck
Reinhard Habeck

arbeitet als freier Reise-Schriftsteller, Cartoonist und Buchillustrator für internationale Zeitungen, Verlage und Agenturen. Als Autor von 25 Sachbüchern widmet er sich den Grenzgebieten des Wissens sowie ungeklärten Entdeckungen der Menschheitsgeschichte. Zuletzt 2019 erschienen im Kopp-Verlag: „GRÄBER, die es nicht geben dürfte“.

die Reise kann noch nicht gebucht werden
Reisedauer: 4 Tage
Zeitraum: 14.07.2022 - 17.07.2022
Teilnehmerzahl: mind. 8 / max. 15
Reisepreis:
EZ-Zuschlag:
Vorschau


Reise-Highlights

  • Sagen, die von »Grotesken Geschöpfen«, geflügelten Fabeltieren und »Schwarzen Kugeln« erzählen.
  • Das Geheimnis des »Flüstertors«, des »Glücksrades« und des »Drachen-Medaillons«.
  • Brunnen als Weg zur Erkenntnis: Augustinerbrunnen, Elisabethenbrunnen, Dreizackbrunnen und Basiliskenbrunnen entlang des Rheins
  • Der Basilisk in Basel – als Stadtwappen, als Brückenwächter, als Brunnen-Motiv; als Spiegel für den Menschen zur Selbsterkenntnis.
  • Sonderführungen im Roten Rathaus und dem Pharmaziemuseum
  • Besuch im Larvenatelier mit seltenen Einblicken zur Fasnachtskunst
  • Ein Hotel im Herzen der Altstadt Basels inmitten eines urbanen Wildgartens
Tag 01 14.07.2022

Individuelle Anreise nach Basel ins Hotel Odelya, einer zentralen Oase der Ruhe mitten in der Stadt. Um 14:00 Uhr beginnen wir mit unserer Erkundung und spazieren zum nahegelegenen Spalentor aus dem 14. Jahrhundert. Es ist mit zwei Wehrtürmen und 40 m Höhe eines der imposantesten Stadttore der Schweiz. Eine Sage erzählt, dass hier seit Jahrhunderten ein unheimliches „Spalentier“ sein Unwesen treibt. Daran erinnern skurrile Skulpturen, die vom Dachvorsprung zu den Besuchern herabblicken. Eine gigantische Basilisken-Skulptur versteckt sich in nächster Nähe zwischen Sträuchern im Hof eines Wohnhauses. Dort rostet abseits bekannter Touristenpfade eine monumentale 3 Meter hohe Basilisken-Statue vor sich hin. Es ist eine von vier Wächtern, die einst auf Pfeilern der Wettsteinbrücke thronten. Wie Glücksritter spazieren wir weiter durch verwinkelte Gassen hinein ins Zentrum der Altstadt. Hier befindet sich der historische Marktplatz, der vom Roten Rathaus dominiert wird. Es wurde nach einem schweren Erdbeben im Jahre 1356 erbaut und im 17. Jahrhundert erweitert. Heute ist es der Regierungssitz des Kantons Basel-Stadt. Man könnte es bei näherer Betrachtung ebenso gut für ein Verwaltungsgebäude des Zoologischen Gartens halten. Denn auf seinen Fassaden tummeln sich Tiere und Fabelwesen aller Art, darunter unzählige Basilisken. Gleiches gilt für das Innenleben des spätgotischen Prachtbaues: Bei der Sonderführung durch die prunkvollen Ratssäle erhaschen wir eine reiche Vielfalt an bizarren Basiliskentypen. Nach dem Abendessen tauchen wir bei einem Vortrag von Reinhard Habeck noch tiefer in die Mysterien, Legenden und Kryptowesen aus aller Welt ein.

Verpflegung:
- / - / A
Übernachtung:
3 Übernachtungen in Basel (mehr Infos)

Tag 02 15.07.2022

Unser Streifzug führt wieder durch die Basler Altstadt, wo wir verborgene Basilisken-Motive auf Hausfassaden, Toreingängen und Brunnen aufspüren. Jene sagenumwobene Stätte, wo im 15. Jahrhundert die Basilisken-Legende ihren Ursprung fand, fristet heute ein unauffälliges Dasein. Es ist der Gerberbrunnen, versteckt in einer Straßennische. Eine Gedenktafel erinnert an den früheren Lochbrunnen, wo der Chronik zufolge einst ein Basilisk getötet worden sei. Über verwinkelte Altstadtgassen machen wir uns auf den Weg zum Barfüsserplatz. Hier steht die Barfüsserkirche aus dem 14. Jahrhundert, auch Kirche der „nackten Füße“ genannt. Sie ist der Rest eines Bettelordenklosters. Vorbei am kuriosen Tinquely-Brunnen führt unsere Tour zum keltischen Münsterhügel, wo die Römer 44 v. Chr. eine Siedlung unter dem Namen „Basilia“ („Königsburg“, heute Basel) errichteten. Auf der Anhöhe thront majestätisch das Münster. Es wurde vor über 1000 Jahren aus rotem Sandstein erbaut und versteckt mehrere Basilisken-Abbilder, noch bevor sie zum Wappenzeichen Basels wurden. Weitere Besonderheiten: Galluspforte, Flüsterbogen, Chorgestühl, Kreuzgang, Krypta, ein dreigesichtiger „Baphomet-Kopf“ mit Fischschwänzen und ein 95 cm großes Drachenmedaillon, das 1966 bei Ausgrabungen unter dem Kirchenboden entdeckt wurde. Der Dom ist Schauplatz einer berühmten UFO-Erscheinung. 1566 sorgten ungeklärte „Schwarze Kugeln“ für helle Aufregung als sie über den Kirchtürmen tanzende Flugmanöver vollzogen. Von der Basler Pfalz hinter dem Münster, genießen wir die Ruhe und den schönsten Blick auf den Rhein und Kleinbasel. Nach dem Mittagessen übersetzen wir in einer gondelartigen Fähre, die nach dem alten Gierseilprinzip funktioniert, ans andere Rheinufer. Entlang der Promenade spazieren wir zum Museum Kleines Klingental. Hier präsentiert sich eine sehenswerte Sammlung mit Sandsteinskulpturen des Basler Münsters bis in die Zeit um 1200: Wir begegnen Drachen, Heiligenfiguren und dem Fantasywesen „Vogel Gryff“. Wir bleiben in Kleinbasel, genießen ein Abendessen am Rhein und wandern als Abendtour durch das romantisch beleuchtete Basel zurück in unser Hotel.

Verpflegung:
F / - / A

Tag 03 16.07.2022

Die Basiliskenjagd geht weiter, führt uns durch verwinkelte Ecken und Gassen zu historisch bedeutsamen Plätzen und Kirchen mit Kuriositäten, Kryptiden und Bilderrätseln, die nicht nur für Touristen leicht zu übersehen sind. Nach unserer Mittagspause steht der Besuch des Pharmazie-Historischen Museum auf dem Programm, das wir über die Stufen des Totengässleins erreichen. Bei einer Sonderführung bekommen wir Einblick in die kuriose Geschichte der Heilmittel und ihrer Herstellung. Basiliken, Alchemie und der Stein der Weisen, spielen dabei ebenso eine besondere Rolle wie das Wirken des berühmten Naturphilosophen Theophrastus Bombast von Hohenheim, der sich Paracelcus nannte. So wie die Basilisken als Schildhalter des Stadtwappens ein Wahrzeichen Basels sind, so ist es auch die berühmte Basler Fasnacht. Nach dem Abendessen haben wir die Gelegenheit „Das merk-würdige Atelier“ des bekannten Künstlers Martin Zingg zu besuchen, der uns mit der Herstellung von Fasnachts-Larven vertraut macht. Mit einem Apéro lassen wir den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen.

Verpflegung:
Frühstück / - / -

Tag 04 17.07.2022

Das Besondere und Außergewöhnliche in einer Ausstellung von Kunstwerken zu erkunden, Dinge und Wesen, die es nicht geben dürfte zu entdecken, das ist das Steckenpferd unseres Reiseleiters Reinhard Habeck. Beim Besuch des Antikenmuseums und der Sammlung Ludwig, haben wir noch einmal Gelegenheit mit ihm in die Welt der Mysterien und Wunder einzutauchen. Herausragende Schätze aus Ägypten, dem Vorderen Orient, dem altem Griechenland und Italien, versetzen uns in Staunen und beflügeln die Fantasie. Die Faszination des Wunderbaren macht Lust auf neue Reiseabenteuer! Mit dem Abschluss unserer Städtetour durchs verzauberte Basel, beginnt gegen 14:00 Uhr die individuelle Rückreise in die Heimatorte.

Verpflegung:
Frühstück / - / -

Leistungen

  • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ***-Hotels
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 2 x Abendessen
  • Alle Eintrittsgelder und Sonderführungen laut Reiseverlauf
  • Reiseliteratur
  • Deutschsprachige Reiseleitung durch den Mysterienforscher und Autor Reinhard Habeck
  • Reisebegleitung durch Ute Kopp

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