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"Bei dieser Rumänien Rundreise entdecken Sie majestätische mittelalterliche Burgen, schlendern durch gemütliche Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und tauchen ein in eine atemberaubende Natur. Sie erleben mystische Trutzburgen sowie farbenprächtige Klöster und begegnen herzlichen, gastfreundlichen Menschen. Aber darüber hinaus werden Sie auch Dinge sehen, die sich mit unserem Schulwissen nicht erklären lassen, Monumente wie Felsformationen inmitten einer menschenleeren Gegend in den Karpaten: die »Sphinx von Bucegi« und die dahinter liegenden »Babele«. Moderne Mythen und Legenden erzählen von verborgenen Tunnelsystemen, die sich unter der Formation befinden sollen. Was sich hinter diesen Geschichten verbirgt, bleibt ein Rätsel – machen Sie sich selbst ein Bild von diesem geheimnisvollen Ort!
Sie werden die dakische Festung Sarmizegetusa Regia besuchen. Sie war das wichtigste militärische, politische und religiöse Zentrum und die Hauptstadt von Dakien. Der heilige Bezirk zählt zu den eindrucksvollsten und am besten erhaltenen Tempelanlagen der dakischen Kultur. Insgesamt wurden hier sieben Heiligtümer entdeckt. Über ihre genaue Bedeutung und Nutzung gibt es verschiedene Theorien – und gerade dieses Rätselhafte verleiht dem Ort seine ganz besondere Faszination.
Sie werden den »Tempel des Schicksals« erkunden – ein Höhlenkloster, dessen Ursprung und Zweck bis heute rätselhaft bleiben. Und last, but not least werden Sie dem rumänischen Mystiker Arsenie Boca begegnen. Sein Mythos ist bis heute nicht verblasst, seine Beliebtheit ungebrochen.
Begleiten Sie mich auf eine Reise durch meine Wahlheimat Rumänien, in ein Land, das schon seit Urzeiten voller mystischer Kraftplätze ist. Tauchen Sie ein in scheinbar vergessenes, uraltes Wissen. Ich freue mich darauf, Sie bald kennenzulernen."
hat als Berufsfotograf die ganze Welt bereist. Heute lebt der internationale Bestseller-Autor (Shaolin) im rumänischen Brasov, von wo aus er wann möglich zu neuen Abenteuern aufbricht.
| Reisedauer: | 9 Tage |
| Zeitraum: | 17.06.2027 - 25.06.2027 |
| Teilnehmerzahl: | mind. 10 / max. 16 |
| Reisepreis: | 2.490,00 € |
| EZ-Zuschlag: | 250,00 € |
Am Vormittag Linienflug mit Lufthansa nach Bukarest. Am Flughafen werden wir von Bernhard Moestl empfangen.
»Paris des Ostens« wird Bukarest auch genannt. Heute lernen wir die Hauptstadt Rumäniens kennen. Wir sehen das Athenäum mit seiner imposanten Kuppel, den Triumphbogen und den königlichen Palast.
Der Sitz des Oberhauptes der rumänisch-orthodoxen Kirche ist die Patriarchenkirche mit mächtigen Säulen und kostbaren Ikonen.
Monumental und von kaum vorstellbaren ...
... Dimensionen: Das »Haus des Volkes«, der heutige Parlamentspalast, zählt zu den eindrucksvollsten Wahrzeichen Bukarests. In den 1980er-Jahren entstanden, prägt der gewaltige Bau bis heute das Gesicht der rumänischen Hauptstadt und erzählt zugleich von einer besonderen Epoche ihrer jüngeren Geschichte. Schon der Anblick von außen lässt erahnen, welche Vision und welcher enorme Aufwand hinter diesem außergewöhnlichen Bauwerk stehen. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Nähe unseres Hotels.
In der Draganescu-Kirche wirkte einst Arsenie Boca. Hier bewundern wir seine berührenden Fresken. Er wird uns auf unserer Reise noch ein paar Mal begegnen.
Was unterscheidet die orthodoxe Kirche von der westlichen christlichen Tradition? Bei unserem Besuch erhalten wir einen Einblick in die Besonderheiten der orthodoxen Spiritualität, die von Tradition, Mystik und einer besonderen Form der inneren Einkehr geprägt ist. Ikonen, Gesänge und Rituale schaffen dabei eine unmittelbare ...
... Erfahrung des Göttlichen und lassen uns eine Glaubenswelt kennenlernen, die tief in der rumänischen Kultur und Geschichte verwurzelt ist.
1774 wurde mit dem Bau des Klosters Chiajna begonnen. Doch es erlebte seine Einweihung nicht, da es kurz davor von den Türken vernichtet wurde, die hinter den Mauern eine Festung vermuteten. Die Legende erzählt, dass die Glocke des Klosters in den nahen Fluss geworfen wurde und man diese in Vollmondnächten noch immer läuten hört.
Vlad III Draculea war ein außergewöhnlich grausamer Herrscher, das brachte ihm seinen Beinamen »Der Pfähler« ein. Im Kloster Snagov, das heute Nachmittag auf unserem Reiseprogramm steht, soll sich sein Grab befinden. Der Schriftsteller Bram Stoker verwendete die historische Gestalt des Vlad Ţepeş für seine Romanfigur Dracula.
Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet uns heute. Wir fahren hinauf in die Bucegi-Berge, um dort die mysteriösen Felsformationen Sphinx und Babele mit eigenen Augen zu sehen. Welches Geheimnis verbirgt sich hier? Gesichert ist, dass im Jahre 2003 durch einen amerikanischen Spionagesatelliten im Inneren der Berge ungewöhnliche Hohlräume entdeckt wurden und sich inmitten des Berges eine Halle mit 100 Metern Durchmesser und 30 Metern Höhe befinden soll. Angesichts der Ausmaße der Höhle ...
[weiterlesen]... stellt man sich die Frage, was es mit den uralten Legenden auf sich hat, die von Riesen erzählen, die in den Bucegi-Bergen gelebt haben sollen? Gab es hier wirklich eine Zivilisation von Riesen, die den heutigen Menschen so hoch überlegen war? Über all diese Fragen können wir uns mit unserem Reiseleiter austauschen.
Hat Vlad III wirklich in einer der schönsten Burgen Siebenbürgens, der Törzburg (Bran), gelebt? Es ist wohl eine Legende, weil das Schloss das einzige in der Region ist, das in nahezu allen Details der Beschreibung in Bram Stokers Werk entspricht. Doch einen Besuch ist die Burg in jedem Fall wert. Weiter geht es nach Kronstadt (Brașov)!
Am Vormittag bummeln wir durch die schöne Altstadt von Brașov (Kronstadt). Sie war über Jahrhunderte eine bedeutende Handelsstadt und ist bis heute das lebendige Herz dieser Region Siebenbürgens. Rund um den weitläufigen Rathausplatz mit seinen stattlichen Bürgerhäusern und der berühmten Schwarzen Kirche - Seit über 600 Jahren rufen ihre Glocken die Gläubigen zum Gebet - zeigt sich noch immer der Wohlstand vergangener Zeiten.
Der »Tempel des Schicksals« oder »Tempelhöhle« ...
... oder auch »Höhle der Anbetung« liegt am Rande des kleinen Dörfchens Sinca Veche. Wer sie gebaut hat und warum sie gebaut wurde, ist bis heute ein Rätsel. Wahrscheinlich hat sie deswegen so viele verschiedene Namen. Sicher ist, dass unterschiedliche religiöse Symbole an den Wänden eingraviert wurden und sie schon über 7000 Jahre alt ist.
Auf unserer Fahrt nach Sibiu machen wir einen Halt beim Kloster Kerz (Cârța). Es gilt als die am weitesten östlich gelegene, von Zisterziensermönchen gegründete Abtei auf dem europäischen Kontinent. Trotz der großen Entfernung zur einstigen Primarabtei Pontigny wurde deren Bauprogramm hier auf bemerkenswert genaue Weise umgesetzt. Heute liegt die eindrucksvolle Ruine malerisch inmitten des kleinen Ortes und empfängt ihre Besucher mit einer stillen, beinahe geheimnisvollen Atmosphäre.
Sibiu (Hermannstadt) zählt zu den schönsten Städten Siebenbürgens und begeistert mit seiner liebevoll erhaltenen Altstadt, farbenfrohen Häuserfassaden und weitläufigen Plätzen. Die reizvollen, verwinkelten Gassen laden uns zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Charakteristisch sind die berühmten „Augen“ in den Dächern, die der Stadt ihren unverwechselbaren Charme verleihen. Das lebendige kulturelle Flair und die gemütlichen Cafés machen Sibiu zu einem wunderbaren Ort, um rumänische Geschichte und Lebensart zu entdecken.
Sarmizegetusa war die Hauptstadt und das politische sowie religiöse Zentrum der Daker. Der heilige Bereich von Sarmizegetusa ist der am besten erhaltene Tempelkomplex aller dakischen Anlagen. Bis heute werden hier archäologische Forschungen durchgeführt.
Noch heute suchen Scharen von Pilgern am Grab des Mystikers Arsenie Boca im Kloster Prislop Hilfe und Zuspruch. Viele Menschen sind sich sicher, dass er über den Tod hinaus Wunder bewirkt.
Heute überqueren wir die Karpaten in Richtung Süden, eine landschaftlich sehr schöne Strecke. In Polovragi besuchen wir die Höhle des Zalmoxis. Die Sage erzählt, dass die Wassertropfen, die von den Kalksteinformationen herunterfallen, die Tränen des Gottes Zalmoxis seien, der die Niederlage der Daker durch die Römer beweint. Höhlenforscher entdeckten einen Tunnel, der die Höhle mit einer dakischen Burg auf einem nahen Berghang verband.
Wir befinden uns nun in der Kleinwalachei, einer reizvollen Region im Süden Rumäniens. Unser Hotel ist ein ehemaliges Badehaus, das stilvoll restauriert wurde und idyllisch an einem kleinen Fluss liegt – ein besonderer Ort, der Ruhe und Erholung verspricht.
Die Gemeinde Costești begeistert mit ihrer landschaftlichen Schönheit und einem reichen kulturellen Erbe aus historischen Denkmälern, alten Gotteshäusern und zahlreichen Mineralquellen. Einige dieser Quellen, denen ...
... traditionell eine heilende Wirkung zugeschrieben wird, sind vor allem den Einheimischen bekannt. Bei einem Spaziergang entdecken wir die Umgebung und besuchen die »Kapelle der44 Quellen«.
Eine geologische Besonderheit begegnet uns in einer sandigen Schlucht in Costesti. Überraschende Steinformationen, die aus dem Nirgendwo hier gelandet zu sein scheinen. Der rumänische Geologe Gheorghe Munteanu-Murgoci nannte sie »Trovanti«, was sich mit »gefundene Kinder« oder »wachsende Steine« übersetzen lässt.
Am Morgen erwartet uns noch einmal ein landschaftlicher Höhepunkt unserer Rumänien-Reise: Wir befahren einen Teil der berühmten Transfăgărășan-Hochalpenstraße, die sich in zahlreichen Kurven durch die beeindruckende Bergwelt der Karpaten schlängelt. Unterwegs genießen wir herrliche Ausblicke auf steile Berghänge, tiefe Täler und die ursprüngliche Natur dieser faszinierenden Region. Mit etwas Glück wartet sogar noch eine ganz besondere Begegnung auf uns: In dieser Gegend sind ...
[weiterlesen]... immer wieder Braunbären zu beobachten – vielleicht bekommen auch wir einen der imposanten Bewohner der Karpaten zu Gesicht. Wir halten am Vidraru-Staudamm an, der eindrucksvoll zwischen den Bergen liegt.
Anschließend fahren wir weiter nach Bukarest, wo wir bei einem gemeinsamen Abendessen die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen.