Kopp & Spangler

Rundreise Ecuador

Expedition zu den vergessenen Pyramiden

"Gigantische, schneebedeckte Vulkane, dampfende Urwälder, Tiere und Pflanzen, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Liebenswerte Menschen, atemberaubende Landschaften und jahrhundertealtes Brauchtum – das alles ist meine Heimat Ecuador. Aber eben nicht nur. Denn Ecuador ist ebenso ein Land voller archäologischer Schätze und Mysterien, deren Erforschung sich Wissenschaftler schon seit den Zeiten des Alexander von Humboldt widmen. Eines dieser Mysterien ist die 100 Meter breite Steinmauer mitten im unzugänglichen Nebelwald des Nationalparks Llanganates. Dieses, aus symmetrisch gehauenen, rechtwinkligen Steinquadern bestehende Gebilde haben gerade mal eine Handvoll Forscher besucht. In einem sind sie sich sicher: Naturgemacht ist diese rund 50 Grad geneigte Steinwand nicht. Sie muss einst von Menschenhand errichtet worden sein. Doch von wem? Und woher stammen die Steinblöcke für diese gigantische Struktur? Handelt es sich um das bis heute verschollene Grab von Atahualpa oder vielleicht sogar um das geheimnisumwobene Versteck des legendären Inka-Goldschatzes? Begleiten Sie mich auf diese exklusive und einzigartige Rundreise Ecuador nach Südamerika in den kleinsten Andenstaat. Freuen Sie sich darauf, archäologische Rätsel zu entschlüsseln und mit mir legendäre Inkastätten zu besuchen. Wir werden immer wieder Forscher treffen, die für ihr Fachgebiet brennen – wie Prof. Dr. Oswaldo Soria Idrovo, der seit 1978 am Llanganates forscht und bereits 27 Expeditionen dorthin unternommen hat. Oder José Echeverría, einen der besten Kenner der Archäologie Ecuadors, der uns die Schätze des Museums von Ibarra nahebringen wird. Es bleibt mir nur noch zu sagen: Hasta pronto en Ecuador!"

Veronica Monroy
Veronica Monroy

hat in Quito Kunst, Theaterwissenschaften und Psychologie studiert. Seit über 20 Jahren hat sie ihre Leidenschaft für Ecuador mit dem Beruf als Reiseleiterin verbunden. Ihr besonderes Interesse gilt den archäologischen Mysterien ihre Heimat.

Reisedauer: 16 Tage
Zeitraum: 25.08.2019 - 09.09.2019
Teilnehmerzahl: mind. 9 / max. 16
Reisepreis: 3.950,00 €
EZ-Zuschlag: 470,00 €
 


Reise-Highlights

  • Inspirierende Treffen mit ecuadorianischen Forschern und Archäologen
  • Das Weilbauer-Museum, die ältesten Kirchen Amerikas, das Museo Solar Intiñán und eine geflügelte Jungfrau in Quito
  • Die Ruinen von Ingapirca – die bedeutendste Inka-Stätte Ecuadors
  • Eine Expedition zur rätselhaften Pyramidenwand von Llanganates
  • Die geheimnisvolle archäoastronomische Anlage von Catequilla und die Pyramidenanlage von Cochasquí
  • Die Kolonialstadt Cuenca und die Schätze des Padre Carlo Crespi
  • Mysteriöse Felszeichnungen bei Archidona und der Wasserfall »Pailon del Diablo«
  • 00° 00’ 00" – Zu Gast auf zwei Erdhalbkugeln in der »Mitte der Welt«
  • Die deformierten Schädel von Ibarra
  • Exklusive Kleingruppe – maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen
Tag 01 25.08.2019

KLM-Linienflug von Frankfurt via Amsterdam nach Quito. Unsere Reiseleiterin Veronica Monroy erwartet uns am Flughafen und begleitet uns zum Hotel.

Fahrtstrecke:
ca. 45 km
Übernachtung:
3 Übernachtungen in Quito (mehr Infos)

Tag 02 26.08.2019

Dieser Vormittag gehört im Museo Weilbauer den rätselhaften Artefakten, die es nach konventioneller Wissenschaftsmeinung eigentlich nicht geben dürfte! Anschließend besichtigen wir die Hauptstadt Ecuadors. Quito ist eine der ältesten Städte Südamerikas und zugleich eine der wenigen, die zahlreiche Baudenkmäler und Kunstschätze der spanischen Kolonialzeit bewahren konnte. Die Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Rundgang durch die engen Gassen besuchen wir einige der ältesten und schönsten Kirchen Amerikas. Auf dem Hügel »El Panecillo« bewundern wir die »geflügelte Jungfrau« und genießen den faszinierenden Blick über die langgezogene Stadt. Zum Abschluss statten wir dem Museo Casa del Alabado einen Besuch ab und bestaunen die »geflügelten Figuren« Was stellen sie dar und wer hat sie erschaffen? Wir wissen es bis heute nicht.

Fahrtstrecke:
ca. 30 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 03 27.08.2019

Wer sich von dem reichen archäologischen Schatz Ecuadors überzeugen will, ist im Nationalmuseum in der Casa de la Cultura im wahrsten Sinne des Wortes »goldrichtig«. Wir bestaunen die besten archäologischen Stücke Ecuadors, darunter viele vergoldete Figuren!
00° 00´ 00" – wenn der Kompass heute verrückt spielt, liegt es daran, dass wir auf zwei Erdhalbkugeln gleichzeitig stehen! Im Museum Inti Ñan wird anhand verschiedener Experimente bewiesen, dass wir uns tatsächlich in der »Mitte der Welt« befinden.

Fahrtstrecke:
ca. 50 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 04 28.08.2019

Wir erklimmen den Catequilla-Hügel und stehen vor einem kreisrunden Bogen, der genau auf die Äquatorlinie passt. Hier treffen wir auf den Erforscher dieser geheimnisvollen Anlage mit ihren »Discos Liticos« – einer Art Steinkreis. Diese archäoastronomische Fundstätte muss zwischen 1000 -2000 Jahre alt sein und ist genau auf den Nullmeridian ausgerichtet. Wussten die Indigenas lange vor der geodätischen Mission 1736, wo die genaue Äquatorlinie verläuft? Ein spannendes Phänomen! In Tanlahua besichtigen wir einen weiteren Steinkreis bevor wir die Cochasqui Pyramiden besuchen, die hierzulande völlig unbekannt sind. Das Pyramidenareal mit über 20 Lehmpyramiden aus präkolumbischer Zeit ist der größte archäologische Komplex Ecuadors! Unser Experte, der uns an diesem Tag begleitet, wird uns an den mannigfaltigen Erklärungsvarianten zur Entstehung teilhaben lassen.

Fahrtstrecke:
ca. 150 km
Übernachtung:
1 Übernachtung in Cayambe (mehr Infos)

Tag 05 29.08.2019

In Quitsato liegt die monumentale Sonnenuhr »Quitsato« genau auf der Äquatorlinie. Nachdem wir dem geheimnisvollen Petroglyphen von San Rafael einen Besuch abgestattet haben, erreichen wir schließlich Otavalo. Der Indiomarkt des kleinen Städtchens ist der bedeutendste Südamerikas. In Ibarra werden wir von einem der besten Kenner der Archäologie Ecuadors, Jose Echeverria, durch das Museum begleitet und erkunden mit ihm die »deformierten Schädel von Ibarra« – ein Panoptikum für Mystery-Freunde!

Fahrtstrecke:
ca. 78 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
1 Übernachtung in Ibarra (mehr Infos)

Tag 06 30.08.2019

Wir machen uns auf, um das Haus des Inka – Incahuasi – zu bestaunen. Es soll eine der Residenzen Atahualpas, dem letzten Inkaherrscher, gewesen sein.
Ein heißes Bad gefällig? Nach unserer Fahrt über die Hochebene von Oyacachi haben wir in den Thermalquellen von Papallacta dazu die Möglichkeit.

Fahrtstrecke:
ca. 180 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
1 Übernachtung in Papallacta (mehr Infos)

Tag 07 31.08.2019

Auch heute können wir uns auf den Austausch mit einem Archäologen freuen! Er führt uns zu den eigenartigen Felszeichnungen von Archidona. 60 Petroglyphen mit abstrakten Motiven auf riesigen vulkanischen Felsen wurden versteckt im Urwald gefunden. Zeigen die Abbildungen Ahnengeister, Gladiatoren oder Schamanen? Über die Schamanenstadt Puyo, entlang der Pastaza-Schlucht, fahren wir zu den tosenden Wasserfällen Manto de la Novia und Pailón del Diablo und erreichen schließlich den Wallfahrtsort Baños mit seinen berühmten Thermalquellen.

Fahrtstrecke:
ca. 270 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Baños (mehr Infos)

Tag 08 01.09.2019

Das Highlight der Reise beginnt! Die Expedition in den Llanganates Regenwald zur rätselhaften Pyramidenwand. Ist sie ein Mausoleum? Das geheimnisumwobene Goldversteck des Atahualpa? In jedem Fall ist die Pyramidenwand eine außergewöhnliche Mystery-Stätte, die nur einige wenige gesehen haben! Begleitet werden Sie von Prof. Dr. Oswaldo Soria Idrovo. Er forscht schon seit 1978 in dieser Region und hat bereits 27 Expeditionen in den Llangantes unternommen. Ausdauer für einen Tagesmarsch durch möglicherweise schlammiges Gelände ist erforderlich!

Hinweis:
Ausdauer für einen Tagesmarsch durch möglicherweise schlammiges Gelände ist erforderlich!
Verpflegung:
Frühstück / Lunchpaket / Abendessen

Tag 09 02.09.2019

Bei den Ruinen von Mallki Machay werden wir heute von einer Spezialistin erwartet, die an dieser archäologischen Stätte der Inkas forscht. Auf dem Weg dorthin besuchen wir den wunderschönen Kratersee Quilotoa. Anschließend geht es durch die sagenhafte Landschaft hinauf in den Paramo und danach in das grüne Tal nach La Mana.

Fahrtstrecke:
ca. 250 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
1 Übernachachtung in La Mana

Tag 10 03.09.2019

Heute besuchen Sie die neue Kirche El Cisne oberhalb von La Mana. In der Bevölkerung wird eine seltsame Geschichte über diesen Ort erzählt: Laut den Berichten soll das Städtchen, das als starker Kraftort gilt, auf einer »Standardroute« von Ufos liegen. Immer wieder berichten Bewohner von ihren Ufo-Sichtungen. Andere berichten von der Erscheinung der Jungfrau Maria. Wurde deshalb die Kirche genau auf dem Hügel, an dem die Bewohner von den Sichtungen berichten, erbaut? Lassen wir uns überraschen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Riobamba.

Fahrtstrecke:
ca. 250 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
1 Übernachtung in Riobamba (mehr Infos)

Tag 11 04.09.2019

Heute steht die berühmteste Zugfahrt Südamerikas auf dem Programm! Der Zug überwindet an der »Teufelsnase« eine mehrere hundert Meter hohe Felswand auf spektakuläre Art und Weise. Anschließend geht es weiter zur Inkafestung Ingapirca. In der Sprache der Ureinwohner bedeutet Ingapirca die »Steinmauer der Inka«. Ihre genaue Bedeutung gibt den Wissenschaftlern bis heute noch Rätsel auf.

Fahrtstrecke:
ca. 290 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Cuenca (mehr Infos)

Tag 12 05.09.2019

In der südlichen Andenregion liegt die bezaubernde Kolonialstadt Cuenca. Sie gilt als schönste Stadt Ecuadors und wurde zu Recht von der UNESCO unter Weltdenkmalschutz gestellt. Die Uferpromenade entlang des Rio Tomebamba, die imposante Kathedrale und der tägliche Blumenmarkt sind nur einige wenige Höhepunkte des Rundgangs. Wir erfahren außerdem alles über die Herstellung des berühmten Panamahutes. Im Museo Pumapungo werden wir erstaunliche Fundstücke begutachten.

Fahrtstrecke:
ca. 20 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 13 06.09.2019

Die geheimnisumwitterte Sammlung des Carlo Crespi galt lange Zeit als verschollen. Gerüchte und Legenden ranken sich um die Platten und Figuren mit den einzigartigen Gravierungen. Auf fast 4.200 m Seehöhe überqueren wir die westlichste Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik und erreichen nach einer atemberaubenden Fahrt durch fast alle Klima- und Vegetationszonen des Landes die Pazifikküste und die pulsierende Metropole Guayaquil.

Fahrtstrecke:
ca. 200 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Guayaquil (mehr Infos)

Tag 14 07.09.2019

Von Guayaquil aus fahren wir nach Real Alto. Dieser Ort gehörte vor 6000 Jahren zur Kultur Valdivia, der ältesten Kultur Ecuadors. Anschließend Fahrt nach Salinas. Mit etwas Glück können wir antarktische Buckelwale beobachten, welche sich in der Zeit von Juni bis September vor der Küste Ecuadors tummeln. Am späteren Nachmittag Rückfahrt nach Guayaquil.

Fahrtstrecke:
ca. 280 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 15 08.09.2019

Guayaquil lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Das tun wir heute bevor wir zum Flughafen fahren. Am Abend Rückflug via Amsterdam nach Frankfurt.

Fahrtstrecke:
ca. 20 km
Verpflegung:
Frühstück / - / -

Tag 16 09.09.2019

Ankunft in Frankfurt am Nachmittag.

Verpflegung:
- / - / -

Leistungen

  • KLM-Linienflug ab Frankfut via Amsterdam nach Quito und Guayaquil via Quito und Amsterdam nach Frankfurt
  • Weitere Abflughäfen auf Anfrage möglich
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Rundreise und Ausflüge in klimatisieten Reisebussen
  • 14 Übernachtungen mit Frühstück in *** und ****-Hotels
  • 13 x Abendessen, 1 x Lunchpaket
  • Alle Eintrittsgelder laut Reiseverlauf
  • Zugfahrt über die Teufelsnase
  • Reiseliteratur
  • Durchgehende deutschsprachige Reiseleitung durch Veronica Monroy