„Orte der Kraft“
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Kopp & Spangler

Rundreise Bretagne

Kraftinien der Erde und Wege des Bewusstseins

"Alte Legenden und Überlieferungen berichten davon, dass lange vor unserer Zeit hochentwickelte Zivilisationen auf der Erde existierten. Kulturen, die – im Gegensatz zu unserer heutigen, auf kurzfristigen Gewinn ausgerichteten Gesellschaft – im Einklang mit größeren universellen Zyklen lebten. Kulturen, die verstanden, dass die materielle Welt Ausdruck einer tieferen energetischen Blaupause ist; dass die rhythmischen Gezeiten von einem pulsierenden kosmischen Herzen zeugen und dass die Umläufe von Sonne und Mond lediglich die für uns sichtbare Spitze einer allumfassenden Intelligenz darstellen.
Ein einheitliches Bewusstsein, dessen Gesetzmäßigkeiten den Takt vorgeben, aus dem der gesamte Schöpfungsrhythmus hervorgeht – ein Spiel polarer Kräfte, dem diese Kulturen nicht hilflos ausgeliefert waren, sondern das sie meisterlich für ihr spirituelles Wachstum zu nutzen wussten.
Dass unsere uralten Vorfahren diese Polarität nicht nur als Kundalini-Energie im eigenen Inneren zu aktivieren verstanden, sondern sie auch in der gesamten Komplexität der Natur gespiegelt sahen, davon zeugen die unzähligen megalithischen Monumente und heiligen Kultstätten, die über ein planetarisches Netz von Kraftlinien miteinander verbunden sind. Die Bretagne liegt in einem der dichtesten mytho-geomantischen Korridore Europas und beherbergt eine außergewöhnliche Vielzahl solcher neolithischer Kraftorte, die nachweislich auch von späteren keltisch-druidischen sowie christlichen Nachfahren als geweihte Plätze weitergenutzt wurden.
So zeigt sich uns die Bretagne als Teil eines größeren, überregionalen Landschaftsnetzes, das sich beiderseits des Ärmelkanals erstreckt. Südengland und die Bretagne erscheinen darin wie zwei einander zugewandte Kulturräume, verbunden durch Steinsetzungen, Michaelsorte und alte Überlieferungen, die auf eine gemeinsame symbolische Ordnung hinweisen.
Damit ist diese in den Atlantik hineinragende Westspitze ...

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... Frankreichs ein idealer Ort, um zu erforschen, ob – und auf welche Weise – diese Kräfte heute noch spürbar sind, um zu hinterfragen, warum die alten Hochkulturen verschwunden sind, und ob ihr Wissen noch zu uns spricht, wenn wir uns auf die Spuren ihrer steinernen Erinnerungen begeben. Vielleicht führt uns dabei das lebendige Erbe der Druiden, während wir durch Wälder, Landschaften und alte Kultstätten wandern, Schritt für Schritt zurück zum Wunder des Bewusstseins – jenem zeitlosen Gewahrsein, das sich als ewige Präsenz im Gefäß unserer sterblichen Hülle manifestiert.
Gerne begleite ich Sie auf dieser Zeitreise zu den Kultstätten unserer Vorfahren."

Kilian Bodhi Ameen
Kilian Bodhi Ameen

studierte Jura und Philosophie und wechselte kurz vor dem Diplom zu den darstellenden Künsten. 1995 wurde er von Drunvalo Melchizedek zum Meditationsdozenten ausgebildet und erhielt eine grundlegende schamanische Schulung in der Tradition von Black Bear (Cherokee) bei Christopher Moon Bear.
Es folgten intensive Begegnungen mit der zen-buddhistischen Lehre nach Osho, der systemischen Therapiearbeit nach Bert Hellinger sowie der vedischen Non-Dualitätslehre des Advaita Vedānta.
Meditationen und Austauschrunden sind integraler Bestandteil seiner Programme. Kilian begleitet seine Reisen mit viel Einfühlungsvermögen, Weitblick, Verständnis – und einer Prise Humor.

Reisedauer: 10 Tage
Zeitraum: 01.09.2026 - 10.09.2026
Teilnehmerzahl: mind. 10 / max. 16
Reisepreis: 3.190,00 €
EZ-Zuschlag: 620,00 €
 


Tag 01 01.09.2026

Am Nachmittag fliegen wir mit der Lufthansa von Frankfurt nach Nantes. Am Flughafen erwartet uns unser Busfahrer und bringt uns zu unserem Hotel in Rennes.

Fahrtstrecke:
ca. 120 km
Verpflegung:
- / - / -
Übernachtung:
4 Übernachtungen in Rennes (mehr Infos)

Tag 02 02.09.2026

Wer hat nicht von der Legende um König Artus gehört? In der Landschaft von Brocéliande, zwischen Heideflächen, Weihern und alten Wäldern, nahm sie ihren literarischen Ursprung. Seit dem Mittelalter ist dieser Wald untrennbar mit den Erzählungen um Artus, Merlin, Viviane und Lancelot verbunden. Schon der Name Brocéliande ruft Bilder hervor, in denen Landschaft und Geschichte, Wirklichkeit und Vorstellung ineinandergreifen.
Auf unseren Wegen durch den Wald begegnen wir Orten, die ...

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... über Generationen hinweg mit diesen Überlieferungen verknüpft wurden: Die Quelle von Barenton, der Legende nach fähig, ein Gewitter heraufzubeschwören. Der große Menhir, der als Grab Merlins gilt. Der See von Comper mit seinem Schloss, oder auch die Kirche von Tréhorenteuc, die als einzige Kirche der Welt der Gralsüberlieferung gewidmet ist. Brocéliande ist wie ein offenes Buch – wer sich auf den Weg macht, beginnt, darin zu lesen. Brocéliande ist ein Ort, an dem Geschichten nicht nur erzählt, sondern von der Landschaft selbst getragen werden. Ein Wald, der seit Jahrhunderten die Fantasie der Menschen anregt und der auch heute noch dazu einlädt, langsamer zu werden, genauer hinzuschauen und sich auf die besondere Stimmung dieses Ortes einzulassen.

Fahrtstrecke:
ca. 100 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 03 03.09.2026

Am Vormittag verlassen wir die Bretagne und besuchen den in der Normandie gelegenen Mont-Saint-Michel. Das auf einer Felseninsel errichtete Kloster zählt seit dem frühen Mittelalter zu den wichtigsten Pilgerzielen Europas. Seine abgeschiedene Lage, die strenge klösterliche Ordnung und die bewusste architektonische Ausrichtung machten den Ort über Jahrhunderte zu einem Anziehungspunkt für Suchende und Gläubige. Der Mont-Saint-Michel war Teil eines weitreichenden Netzes heiliger Stätten, ...

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... die Menschen aufsuchten, um ihr Leben an Gott auszurichten. Und noch etwas macht diesen Ort so besonders: Mont-Saint-Michel liegt auf derselben geografischen Breite wie St. Michael’s Mount in Cornwall. Beide Orte sind Gezeiteninseln, beide dem Erzengel Michael geweiht und beide werden seit Jahrhunderten als Schwellenorte zwischen Land, Meer und Himmel verstanden. In der englischen Leyline-Forschung gelten sie als symbolische Gegenpole einer Michael-Achse, die Südengland und Nordfrankreich miteinander verbindet.
Am Nachmittag führt uns der Weg zum Granithügel von Dol-de-Bretagne, einem weiteren traditionsreichen Ort. Bereits früh als bedeutender Platz erkannt, wurde er im Zuge der Christianisierung dem Erzengel Michael gewidmet – einer Gestalt, die in Europa häufig mit exponierten Höhenlagen sowie mit Fragen von Ordnung, Schutz und Orientierung verbunden ist. Historische Überlieferungen und Legenden weisen auf die besondere Stellung dieses Ortes hin. Auch der Dol-de-Bretagne wird als Knotenpunkt auf der Michaelslinie gesehen, die von Italien über Frankreich bis nach Irland reichen soll.
Zum Abschluss des Tages besuchen wir den Menhir du Champ-Dolent, mit über neun Metern der höchste stehende Stein Frankreichs. Viele Fragen ranken sich um seine Existenz. Ist er ein Grabmal? Ein Denkmal zum Gedenken an einen großen Sieg? Wie kam er hierher? Wie so oft versuchten die Menschen das Unerklärliche durch eine Legende zu erklären. Die bekannteste Legende erzählt von einem Kampf zwischen zwei Brüdern, der so heftig war, dass er nur durch den Menhir, der vom Himmel fiel und sie trennte, beendet werden konnte.

Fahrtstrecke:
ca. 175 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 04 04.09.2026

Am Vormittag besuchen wir La Roche-aux-Fées, eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der jungsteinzeitlichen Megalithkultur in der Bretagne. Vor rund 4000 Jahren muss es eine gewaltige Herausforderung gewesen sein, bis zu 45 Tonnen schwere Steinblöcke über mehrere Kilometer zu transportieren und sie mit großer Präzision zu einem Bauwerk zusammenzufügen. Eine Leistung, die spätere Generationen staunend zurückließ und dazu führte, die Errichtung dieses Monuments übernatürlichen ...

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... Mächten zuzuschreiben. So entstand die Vorstellung, Feen hätten den Dolmen in nur einer Nacht errichtet.
La Roche-aux-Fées ist der größte Dolmen Frankreichs und hat sich bis heute weitgehend unverändert erhalten. Seine Ausrichtung auf die aufgehende Sonne zur Wintersonnenwende weist darauf hin, dass bei seiner Errichtung nicht nur praktische, sondern auch rituelle Überlegungen eine Rolle spielten. Hier – so scheint es – begriff sich der Mensch als Teil eines größeren kosmischen Zusammenhangs.

Den Nachmittag verbringen wir in Rennes, der heutigen Hauptstadt der Bretagne. Bei einem Bummel durch die reizvolle Altstadt erschließen sich die historischen Schichten der Stadt: von keltischen und römischen Ursprüngen über das Mittelalter bis in die Gegenwart.

Fahrtstrecke:
ca. 80 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 05 05.09.2026

Wir verlassen Rennes und setzen unsere Reise nach Westen fort. Entlang der bretonischen Nordküste erreichen wir bald eine eindrucksvolle Küstenlandschaft, die Côte de Granit Rose. Hier prägen vom Meer geformte Granitfelsen das Bild, deren ungewöhnliche Formen dazu einladen, genauer hinzusehen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Je nach Lichteinfall wirken die Felsen verspielt oder kraftvoll; ihr charakteristischer Farbton schimmert in sanften Rosa- und Kupfernuancen und verleiht der ...

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... Küste eine besondere Ausstrahlung.
Wind und Wellen haben diese Landschaft über Jahrmillionen hinweg gestaltet. Zwischen zerklüfteten Felsen öffnen sich geschützte Buchten mit feinen Sandstränden, kleine Inseln liegen dem Festland vorgelagert, und immer wieder ergeben sich neue Ausblicke auf das Meer.
Am Nachmittag erreichen wir den Cairn de Barnenez, der sich weithin sichtbar über dem Meer erhebt. Mit einem Alter von fast 7000 Jahren zählt er zu den ältesten erhaltenen Megalithanlagen der Welt. Das monumentale Bauwerk mit seinen elf Dolmen und einer Länge von rund siebzig Metern wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts als jungsteinzeitliche Anlage erkannt und vor dem vollständigen Abbau bewahrt. Der Archäologe Pierre-Roland Giot bezeichnete den Ort später als das «Panthéon der Bretonen».

Fahrtstrecke:
ca. 330 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
3 Übernachtungen in Quimper (mehr Infos)

Tag 06 06.09.2026

Am Vormittag führt uns der Weg in den Wald von Huelgoat, eine eigentümliche und beeindruckende Landschaft. Schon der erste Eindruck ist ungewöhnlich: Zwischen uralten Bäumen liegen gewaltige Granitblöcke, scheinbar wahllos übereinandergestapelt, als hätte eine andere Ordnung hier ihre Spuren hinterlassen. Durch dieses Felsenchaos bahnt sich der Silberbach seinen Weg, verschwindet unter den Steinen und taucht an anderer Stelle wieder auf.
Wir beginnen unsere Wanderung an der ...

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... Moulin du Chaos, der «Mühle des Chaos», folgen dem Weg zwischen den Felsen hindurch – mal schmal, mal steiler, immer wieder überraschend. Gutes Schuhwerk und eine gute Kondition sind hilfreich, denn der Wald fordert Aufmerksamkeit und Zeit. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer Landschaft belohnt, die atemberaubend ist.
Auf unserem Weg begegnen wir Orten wie der Teufelsgrotte, dem Weg der Verliebten, dem Feldlager des Artus und der Artusgrotte. Diese Plätze sind Teil eines reichen Sagenschatzes, der den Wald von Huelgoat bis heute prägt. Die ungewöhnlichen Felsformen, die abgeschiedenen Winkel sowie das Spiel von Licht und Schatten haben die Fantasie der Menschen seit jeher angeregt und zu dieser besonderen Namensgebung beigetragen.
Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang durch Quimper, dessen bretonischer Name Kemper «Zusammenfluss» bedeutet. Die Stadt liegt an der Vereinigung mehrerer Flüsse, wo Süß- und Salzwasser aufeinandertreffen, und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem wichtigen Zentrum der westlichen Bretagne.

Fahrtstrecke:
ca. 130 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 07 07.09.2026

Unser Ziel des Tages ist das Kap Pointe de Pen-Hir auf der Halbinsel Crozon – ein felsiger Außenposten, an dem das Meer scheinbar ungehindert bis an die Kante des Landes drängt. Gewaltige Klippen erheben sich bis zu siebzig Meter über dem Atlantik, und der Blick öffnet sich weit über das Wasser. Bei klarer Sicht reicht er bis zur Pointe du Raz, zur Île d’Ouessant und weit hinein ins Landesinnere der Bretagne.
Nicht weit entfernt erinnern die Steinreihen von Lagatjar daran, ...

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... dass dieser Ort bereits in prähistorischer Zeit eine besondere Bedeutung hatte. Die Anordnung der Steine verweist auf eine lange Beziehung zwischen Mensch und Landschaft, in der exponierte Plätze wie dieser als Orientierungspunkte, Versammlungsorte oder Kultstätten dienten. In der Landschaftsdeutung werden die Steinreihen von Lagatjar immer wieder als Teil größerer Linien- oder Richtungsbezüge verstanden, vergleichbar mit den Drachenlinien in Südengland.
Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung auf den Ménez-Hom. Er gilt als einer der großen Schwellenberge der Bretagne und wird mit dem Glastonbury Tor verglichen. Beide gelten als Orte des Übergangs zwischen den Welten, Als Tor zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Der ehemalige Vulkan erhebt sich weithin sichtbar über die Region und ist einer der alten heiligen Berge Armoricas. Von seinem Gipfel eröffnet sich ein weiter Rundblick über die Bucht von Douarnenez, die Halbinsel Crozon und die Monts d’Arrée. Megalithische Spuren und Steinansammlungen zeugen davon, dass der Ménez-Hom nicht nur strategisch, sondern auch symbolisch von Bedeutung war.
Um den Berg ranken sich zahlreiche Überlieferungen. Eine der bekanntesten erzählt von König Marc’h von Cornouaille, einer sagenhaften Gestalt, deren Geschichte eng mit der Erzählung von Tristan und Isolde verbunden ist.

Fahrtstrecke:
ca. 150 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 08 08.09.2026

Wir verlassen Quimper und reisen in Richtung Süden. Unser Ziel ist Carnac, ein Ort, der wie kaum ein anderer für die rätselhafte Welt der jungsteinzeitlichen Megalithkultur steht. Die hier errichteten Steinreihen zählen zu den größten ihrer Art weltweit. Über mehrere Kilometer erstrecken sich die aufrecht stehenden Granitblöcke, die ursprünglich mehr als 3000 Steine umfassten und bis heute Fragen aufwerfen. In ihrer Ausdehnung und Wirkung stehen die Megalithen von Carnac in einer ...

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... Reihe mit Avebury und Stonehenge. Wie dort stehen auch hier die Menhire nicht zufällig im Raum, sondern sie folgen einer genauen Ordnung. Und… alle drei Anlagen stehen miteinander in einer energetischen Verbindung. Fast scheint es so, als ob sie einen uralten Dialog über das Meer hinweg führen.
Bei einem Spaziergang begegnen wir nicht nur der schieren Größe und Regelmäßigkeit dieser Anlage, sondern auch ihrer Einbindung in die Landschaft. Die Steine folgen Linien, öffnen und schließen Räume, verdichten sich an manchen Stellen und lösen sich an anderen wieder auf.
Archäologische Forschungen zeigen, dass Carnac Teil eines komplexen Systems war, in dem Bestattungsorte, Versammlungsplätze und symbolische Markierungen miteinander verbunden wurden. Die Steinreihen verweisen auf ein Weltverständnis, das Ordnung, Zeit und Gemeinschaft in der Landschaft verankerte.
Ein besonderer Ort dieses Gefüges ist der Tumulus St. Michel, der größte künstlich errichtete Erdhügel Frankreichs. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Umgebung. Der Hügel markiert nicht nur einen architektonischen Höhepunkt der Jungsteinzeit, sondern auch einen Ort, an dem Bauwerk und Landschaft bewusst aufeinander abgestimmt wurden. Die dem Erzengel Michael geweihte Kapelle in unmittelbarer Nähe fügt diesen Ort in eine lange Tradition ein: Michaelsorte liegen oft an erhöhten Punkten mit weitem Blick in die Landschaft. Bei allem, was uns die Forschung über die Steinreihen von Carnac lehrt, die große Frage bleibt: Was ist die Botschaft dieser Megalithen? Sind sie Teil einer großen weltumspannenden Kraftlinie? Wer errichtete sie - und warum?
Wir fahren weiter nach Vannes, der Hauptstadt des Morbihan. Ein mittelalterlicher Stadtkern mit beschaulichen Gassen und uralten Fachwerkhäusern, netten Cafés und Geschäften empfängt uns.

Fahrtstrecke:
ca. 150 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Vannes (mehr Infos)

Tag 09 09.09.2026

Heute besuchen wir den Cairn von Gavrinis, der auf einer kleinen Insel im Golf von Morbihan liegt. Das monumentale Bauwerk ist über 6000 Jahre alt. Auffällig ist, dass hier bislang keine eindeutigen Hinweise auf Bestattungen gefunden wurden. Stattdessen führt ein schmaler Gang in eine Kammer, deren Steine mit sorgfältig ausgearbeiteten Gravuren versehen sind. Spiralen, Linien, Kreise, Labyrinthe und Flechtmuster bedecken die Oberflächen und verweisen auf ein komplexes Symbolsystem, ...

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... dessen Bedeutung sich nur noch erahnen lässt.
Die Steinritzungen sind dabei nicht dekorativ, sondern scheinen Teil einer übergeordneten Symbolsprache gewesen zu sein.
Wenn man den Blick weitet, zeigt sich Gavrinis weniger als einzelnes Monument, sondern als symbolisch-energetischer Knotenpunkt in einem Geflecht aus Stein und Landschaft, ein Netz, das weit über den Golf von Morbihan hinausreicht und mit den großen Megalithlandschaften der Bretagne in Beziehung steht.
Im Anschluss besuchen wir den Table des Marchand, eines der eindrucksvollsten Monumente der europäischen Megalithik. Auch hier finden sich auf den aufgerichteten Steinen rätselhafte Muster, die aus der Zeit um 4500 v. Chr. stammen. In unmittelbarer Nähe liegt der zerbrochene Große Menhir, der einst mit nahezu zwanzig Metern Höhe das größte bekannte aufgerichtete Steinmonument der Welt war.
Diese Orte machen sichtbar, mit welcher Sorgfalt, welchem technischen Können und welchem geistigen Anspruch die Menschen der Jungsteinzeit ihre Landschaft gestalteten. Mit diesen Eindrücken kehren wir zurück ins Hotel – zur letzten Nacht im Land vor dem Meer.

Fahrtstrecke:
ca. 75 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 10 10.09.2026

Der Tag steht zur freien Verfügung bis zur Abfahrt zum Flughafen am Nachmittag. Genügend Zeit, um die Eindrücke der Reise in Ruhe nachklingen zu lassen.

Fahrtstrecke:
ca. 120 km
Verpflegung:
Frühstück / - / -

Reise-Highlights

  • Eine felsige Insel, die auf einer der großen Kraftlinie Europas liegt – der Mont-Saint-Michel
  • Ein Spaziergang an der Côte de Granit Rose, einer wunderschönen Naturlandschaft, die spektakuläre Blicke auf das Meer eröffnet
  • Ein Meer von über 3000 Menhiren, die sich über drei Kilometer aneinanderreihen – Carnac
  • Die kunstvollen Gravierungen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. im Megalithenmonument auf der Insel von Gavrinis
  • Der Zauberwald von Brocéliande und das geheimnisvolle »Tal ohne Wiederkehr«
  • Der Feenwald von Huelgoat mit mystisch-romantischer Felsenlandschaft
  • Keltische Sagen und Mythologien von der Fee Viviane, dem Artusritter Lancelot und dem Meister Merlin

Leistungen

  • Lufthansa-Linienflug von Frankfurt nach Nantes und zurück
  • Weitere Abflughäfen auf Anfrage möglich
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Busrundreise im klimatisierten Reisebus ab/bis Nantes
  • 9 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in ****-Hotels
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 8 x Abendessen
  • Alle Eintrittsgelder laut Reiseverlauf
  • Reiseliteratur
  • Reiseleitung: Kilian Bodhi Ameen