„Orte der Kraft“
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Holland

Leuchtfeuer der Stille

»Geht »in Bewegung sein« während einer Reise und das Genießen von Stille zusammen? Wir finden ja. Und genau auf diesem Prinzip haben wir diese einzigartige Reise aufgebaut, die uns nach Holland führt. Wir genießen wunderschöne Landschaften, das lebhafte Treiben in mittelalterlichen Städtchen und erkunden jahrhundertealte Burgen. Auf der anderen Seite besuchen wir Steinsetzungen als stille Zeugen einer längst vergangenen Zeit, Kirchen und Klöster, in denen wir ihre mythische Bedeutung, die auch ohne Sprache auskommt, noch hautnah spüren können. Wir genießen die einzigartige Schönheit von Landschaftsparks und Spaziergänge am Meer. Wir erleben absolute Dunkelheit und fantastische Farbenfülle. Denn Stille hat viele Aspekte und kann von vielen Positionen aus betrachtet werden. Zum einen gibt es sie als absolute Stille ohne Geräusche der Außenwelt. Auf der anderen Seite kann auch das bewusste Erleben im »Er-Schauen« und »Er-Leben« still sein.
Es ist mir ein wahres Vergnügen, uns durch die Regionen Drenthe und Groningen – meiner Heimat – zu führen. Denn in dieser Reise spiegelt sich auch mein persönlicher Lebensweg. Nachdem ich die große Welt umrundet und verschiedene spirituelle Traditionen durchforscht habe, lebe ich jetzt wieder im kleinen, gemütlichen Holland. Ein Kreis schließt sich. Anfang und Ende lösen sich in Stille auf. Das große Mysterium offenbart sich im Kleinen. Ich freue mich darauf, gemeinsam die vergessenen Ecken der Niederlande zu erkunden und in der Stille des Staunens die Fülle des Seins zu genießen. Dabei werden selbstverständlich Momente des freudvollen Erzählen, Meditieren, Lachen und der Austausch nicht fehlen.«

Kilian Bodhi Ameen
Kilian Bodhi Ameen

wurde von Drunvalo Melchizedek als Meditationsdozent ausgebildet und empfing Basisunterricht in der schamanischen Tradition nach Black Bear (Cherokee). Er begleitet Meditationsreisen an verschiedene Kraftorte der Welt mit viel Gefühl, Verständnis, Weitblick und Humor.

Reisedauer: 8 Tage
Zeitraum: 12.06.2021 - 19.06.2021
Teilnehmerzahl: mind. 8 / max. 16
Reisepreis: 1.850,00 €
EZ-Zuschlag: 280,00 €
 


Reise-Highlights

  • Beeindruckende Hünengräber, sogenannte »Hunenbedden«, des »Trichterbechervolkes«
  • Ein Stern, ein Kunstwerk, eine Festung im Sumpf, die nie eingenommen wurde
  • Idyllische Moorseen, weite Heidelandschaft – wir wandern durch das größte nasse Heidegebiet Europas, den Nationalpark Dwingelderveld
  • Auch in Groningen gibt es einen schiefen Kirchturm, und der ist noch krummer als der schiefe Turm von Pisa
  • Das Kloster Ter Apel, ein Ort der Stille, Gastfreundschaft und Inspiration
  • Die entzückende Dorfszene Groningens – ein Warftendorf schöner als das andere
  • Die Provinzhauptstadt und Universitätsstadt Groningen – rebellisch, skurril und voller Freigeister
  • In Lauwersmeer erleben wir echte Dunkelheit bei einem nächtlichen Waldspaziergang
Tag 01 12.06.2021

Individuelle Anreise zu unserem Hotel in Zuidwolde. Nach dem gemeinsamen Abendessen führt uns unser Reiseleiter Kilian in das Programm der nächsten Tage ein.

Verpflegung:
- / - / A
Übernachtung:
3 Übernachtungen in Zuidwolde (mehr Infos)

Tag 02 13.06.2021

In der Jungsteinzeit errichtete das »Trichterbechervolk« eine Unzahl von beeindruckenden Grabkammern, die sogenannten »Hunenbedden«. Archäologen nehmen an, dass diese Hünengräber eine zeremonielle, rituelle Funktion hatten. Über 40 Tonnen wogen einige der Steine. Wie konnten so unvorstellbar schwere Steine von Menschen errichtet worden sein? Unsere Vorfahren gingen daher davon aus, dass »barbarische Riesen, Hünen, Giganten mit großen Kräften, die weder Gott noch Menschen fürchteten« die Hünengräber errichteten. Egal ob sie abseits und versteckt oder offen zugänglich unweit von Häuserreihen stehen – noch heute geht von den beeindruckenden Dolmen eine geheimnisvolle Kraft aus, der wir nachspüren können.

Fahrtstrecke:
ca. 130 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 03 14.06.2021

Die Region Drenthe ist bekannt für ihre idyllischen »Eschdörfer«. Vom zentralen Weideplatz, dem »Esch« im Dorfkern, wurde in früheren Zeiten das Vieh auf die Weiden, die das Dorf umgeben, getrieben. Auch heute noch ist der Esch der Mittelpunkt und lädt zum Verweilen ein.
Der Nationalpark Dwingelderveld ist das größte zusammenhängende Heidegebiet der Niederlande. Es ist ein Gebiet voller verborgener Schönheit. Unendliche Weite, wunderschöne Aussichten und ganz viel Ruhe. Hier kann man die Seele baumeln lassen.
Das einzig noch existierende mittelalterliche Kloster der Niederlande ist das im Jahr 1465 erbaute Kloster Ter Apel. Das ehemalige Crosier-Kloster ist noch heute ein Ort der Begegnung und der Stille.

Fahrtstrecke:
ca. 150 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 04 15.06.2021

Die wunderschön restaurierte Festungsstadt Bourtange besuchen wir heute auf unserem Weg nach Groningen. 1580 gab Wilhelm von Oranien den Auftrag die sternförmig aufgebaute Anlage, die von vielen kleinen Kanälen umgeben ist, zu erbauen. Vielleicht war es gerade diese Anordnung, die sie so gut schützte, dass sie bis heute den Beinamen »die Festung, die nie eingenommen wurde«, trägt.
Jedes Fleckchen, jeder Platz, jede Straße hat in Groningen eine eigene Geschichte. Hier spüren wir die pulsierende, quirlige Energie, wenn wir durch die alten Straßen und Gassen spazieren. Und auch hier mitten in der Stadt finden wir Oasen der Ruhe und Stille. So wie die Groninger Hofjes, die früher kostenlos Unterkunft für Arme, Witwen und Kranke boten. Heute sind die Wohnungen außerordentlich begehrt. In den einen oder anderen Hof können wir einfach hineingehen und einen Moment der Stille genießen. Der Martinstoren ist mit 97 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Von hier genießen wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Gleich daneben liegt der vielleicht ruhigste Ort der Stadt, der Prinsentuin, eine Parkanlage, die so einzigartig angelegt ist, dass wir uns in eine andere Zeit versetzt fühlen. Zum Schluss schlendern wir noch entlang der alten Speicherhäuser am Kanal – ein lebendiges Geschichtsbuch.

Fahrtstrecke:
ca. 160 km
Verpflegung:
F / - / A
Übernachtung:
4 Übernachtungen in Groningen (mehr Infos)

Tag 05 16.06.2021

Not macht erfinderisch – so könnte man das Entstehen der »Warftendörfer« beschreiben. Da das Meer früher weit landeinwärts kam bauten die Menschen für ihre Dörfer einfach einen Hügel. So eroberten sie sich ihr Land zurück. Den schönsten dieser Warftendörfern statten wir heute einen Besuch ab: Niehove und Ezinge.
Der Botanische Garten von Domies Toen überrascht uns mit einer Vielfalt atmosphärischer Elemente. Parkartige Teiche, alte Bäume, Rosenbeete und Blumenwiesen voller einheimischer Pflanzenarten machten den Garten berühmt. Wir brauchen nicht in die Wüste reisen, um echte Dunkelheit zu erleben. Im Lauwersmeergebiet ist es bei unserem Besuch heute so dunkel, dass wir alles sehen können! Hier gibt es keine künstlichen Lichtquellen, die unser Erleben stören. Ein einmaliges Erlebnis.

Fahrtstrecke:
ca. 140 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 06 17.06.2021

Was tun, wenn man in seiner Wohnung nicht genügend Platz für die Küche hat? Genau… man »hängt« sie einfach an die Hauswand. So geschehen im Appingedam des Mittelalters. Noch heute kann man diese pfiffige Bauweise in dem historischen Städtchen bewundern. Noch weiter zurück in der Geschichte des Mittelalters führt uns der Bau der Mariakerk in Krewerd aus dem 13. Jahrhundert. Wie lebte der holländische Adel im 17. und 18. Jahrhundert? Wir erfahren es beim Besuch von Menkemaborg. Als einfaches Steinhaus im 14. Jahrhundert erbaut, wuchs es über die Jahrhunderte zu seiner heutigen Pracht. Gibt es einen Turm der noch schiefer ist, als der Turm von Pisa? Gibt es! Der Turm der St. Walfriduskerk in Bedum neigt sich noch weiter zur Seite. Drücken wir die Daumen, dass er noch bis zu unserem Besuch hält.

Fahrtstrecke:
ca. 100 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 07 18.06.2021

Noch heute ist die Kirche von Warfhuizen der lebendige Mittelpunkt des kleinen Warftdorfes. Was die Kirche außerdem besonders macht: Hinter der Kirche wohnt der einzige in Abgeschiedenheit lebende Eremit der Niederlande: Pater Hugo. Unser letzter Besichtigungspunkt auf unserer Reise der Stille ist die nördlichste Spitze der Niederlande – das »Noordkaap«. Hier können wir unsere Blicke über das Wasser und den unendlichen Himmel über dem Watt schweifen lassen. Der Künstler René de Boer hat hier ein ganz besonderes Kunstwerk errichtet – eine 2,5 Meter hohe Himmelspforte aus Stahl.

Fahrtstrecke:
ca. 100 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 08 19.06.2021

Nach wunderschönen Tagen verlassen wir nach dem Frühstück Holland und fahren zurück in die Heimatorte.

Verpflegung:
F / - / -

Leistungen

  • Busreise ab Zuidwolde bis Groningen im klimatisierten Reisebus
  • Bahnhoftransfer vom Bahnhof Steenwjik zum Hotel Huis Ten Wolde
  • 3 Übernachtungen im ***-Hotel in Zuidwolde
  • 4 Übernachtungen im ***superior-Hotel in Groningen
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 7 x Abendessen
  • Alle Eintrittsgelder laut Reiseverlauf
  • Reiseliteratur
  • Reiseleitung: Kilian Bodhi Ameen van der Scheer