„Orte der Kraft“
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Kopp & Spangler

Schwäbische Alb

Kunst, Musik und Mystik in der Steinzeit

„Wie ein Riff erhebt sich die Schwäbische Alb quer durch das Land, reicht von Bayern über ganz Baden-Württemberg und mit seinen Ausläufern bis in die Schweiz hinein. Sie ist das Dach Süddeutschlands und präsentiert sich als eine gewaltige Aussichtsterrasse, die wie eine blaugrüne Mauer aus dem Vorland aufsteigt und sich beim Näherkommen in weiß leuchtende Karstfelsen, weit in das Land ragende Sporne, tief eingeschnittene Täler und beeindruckende Steilwände auflöst. Eine Gegend wie geschaffen für Sagen und Legenden, Heimat von Mythen und Mysterien, ein Hort der Geschichte von der Steinzeit bis zum Mittelalter und eine der archäologisch bedeutsamsten Gegenden der Welt. Hier haben Archäologen in sechs verschiedenen Höhlen die ältesten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt. Wenn wir unsere Vorstellung von dem primitiven, keulenschwingenden Steinzeitmenschen einmal über Bord werfen, dann erschließt sich uns mit diesen Entdeckungen ein faszinierender neuer Blick auf die Frühgeschichte. Denn wir wissen jetzt, dass es in der Steinzeit bereits Kultur gab. Es gab Malerei, es gab Skulpturen und auch Musik und Tanz. Was motivierte unsere Vorfahren, die unter den einfachsten Umständen lebten und sich tagtäglich dem Kampf ums Überleben stellen mussten, zu solch immensen Anstrengungen, um »nutzlose« Kunstwerke herzustellen? Was veranlasste sie, sich der Musik zuzuwenden, Höhlenwände zu bemalen und Zierrat herzustellen? Verliehen sie dadurch Ihrer Hinwendung zum Göttlichen Ausdruck?
Wer sich auf die Alb einlässt, begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise in die Steinzeit und trifft auf die ersten Bildhauer, Schamanen und Musiker der Menschheit. Ich freue mich, Ihnen auf dieser Reise diese Einzigartigkeit meiner Heimat nahezubringen.“

Götz Dietrich Knosp
Götz Dietrich Knosp

studierte Geographie und Geologie in Tübingen, Arizona und Costa Rica. Seit vielen Jahren führt er regelmäßig Reisen durch Island, Spanien und Deutschland. Die meiste Zeit des Jahres arbeitet er nahe am Menschen als staatlich geprüfter Heilpraktiker.

Reisedauer: 5 Tage
Zeitraum: 09.06.2020 - 13.06.2020
Teilnehmerzahl: mind. 8 / max. 16
Reisepreis: 780,00 €
EZ-Zuschlag: 165,00 €
 


Reise-Highlights

  • Lebendige Eiszeitkunst von der »Venus vom Hohle Fels« bis zum »Löwenmenschen«
  • Vogelherdhöhle, Hohle Fels und Hohlenstein – »Schatzkammern« der Steinzeitkunst
  • Die beschauliche Universitätsstadt Tübingen – und der Turm des Lyrikers Hölderlin
  • Der Blautopf – geheimnisvoll, mystisch und sagenumwoben
Tag 01 09.06.2020

Individuelle Anreise in die alte Universitätsstadt Tübingen bis 17.00 Uhr. Hier, im Herzen von Baden-Württemberg, haben seit dem 15. Jahrhundert so berühmte Persönlichkeiten wie Hölderlin, Kepler, Mörike und Hegel studiert und gelehrt. Und so mancher ist im heutigen Stadtbild noch sehr präsent. Doch die Vergangenheit der Stadt reicht wesentlich weiter zurück. Sensationelle Funde aus der Bronze- und Eisenzeit, wie der »Menhir von Weilheim« und der »Grabhügel von Kilchberg« zeigen uns, dass hier schon seit Jahrtausenden Menschen siedelten. Nach dem gemeinsamen Abendessen Einführung in das Programm der nächsten Tage.

Verpflegung:
- / - / Abendessen
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Tübingen (mehr Infos)

Tag 02 10.06.2020

Im Museum für Alte Kulturen im Schloss Hohentübingen unternehmen wir eine Zeitreise zum Beginn der Menschheitsgeschichte! Hier begegnen wir den ältesten jemals gefundenen Kunstwerken der Menschheit. Zahlreiche Tierfiguren aus Mammutelfenbein aus der Vogelherd-Höhle und das neu entdeckte Fragment einer Flöte aus Gänsegeierknochen erwarten uns. Nach dem Besuch des Museums erkunden wir die Altstadt Tübingens. Hier absolvierte Hermann Hesse eine Lehre im Buchhandel, hier verbrachte Hölderlin 36 Jahre in »seinem Turm« am Neckar. Ein für Tübingen unverwechselbares Vergnügen erwartet uns am Abend - gutes Wetter vorausgesetzt: Eine Stocherkahnfahrt auf dem Neckar.

Verpflegung:
Frühstück / - / -

Tag 03 11.06.2020

Die schwäbische Alb ist eine einzigartige Landschaft: Geheimnisvolle Höhlen, karge Landstriche, unwirtliche Flusslandschaften - das sind die Zutaten für viele Sagen und Geschichten, die sich um den Landstrich ranken. Der Schriftsteller und Forscher David Friedrich Weinland schuf daraus einen berühmten Roman, in dem er das Leben des Steinzeitjungen »Rulaman« beschreibt. Auf Schritt und Tritt werden wir heute dieser Erzählung begegnen.
Am Vormittag statten wir einem der Meilensteine der frühen Geschichte einen Besuch ab: Einem spätkeltischen Oppidum, dem so genannten »Heidengraben«, das einen weiten Bereich der Albhochfläche einnimmt. Auf einem ausgedehnten Spaziergang treffen wir auf deutliche Spuren des rätselhaften Volkes der Kelten, doch damit nicht genug: Wir erleben die schwäbische Alb von ihrer schönsten Seite, denn wir treten an den Rand des Albtraufs und genießen einen alles überragenden Blick auf das Land, das sich zu unseren Füßen ausbreitet.
Und noch viel älter wird’s am Vogelherd, wo wir bei einer Führung die Höhle und das Leben in der Altsteinzeit kennenlernen. Wie man mit einer Speerschleuder umgeht, dürfen wir auch selbst ausprobieren. Weiter geht’s durch das Lonetal zur Hohlenstein- und Bocksteinhöhle. Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel in Ulm.

Fahrtstrecke:
ca. 120 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Ulm (mehr Infos)

Tag 04 12.06.2020

Wir begegnen einer sagenhaften Wassernixe, der schönen Lau. Sie soll im Blautopf bei Blaubeuren gelebt haben, einem einzigartigen Naturwunder: In dieser Karstquelle scheint das Wasser tatsächlich in einem unwirklich tiefen Blau. Gleich nebenan erstrahlt im Kloster der Ulmer Hochaltar wie seit 500 Jahren. Im Urgeschichtlichen Museum begegnen uns schließlich wieder die Jäger und Sammler der Vorzeit. Ehrfürchtig wird man bei der Betrachtung der »Venus vom Hohle Fels« - ist sie doch die älteste Menschendarstellung der Welt. Und auch auf die ältesten Musikinstrumente weltweit können wir einen Blick werfen. Bei einem Spaziergang geht es zum Hohlen Fels und zur Großen Grotte, wo auch schon Neandertaler lebten. Zurück in Ulm, präsentiert sich uns schließlich die spektakuläre Elfenbeinfigur des »Löwenmensch«. Allein die abenteuerliche Geschichte seiner Entdeckung wäre schon eine Reise wert.

Fahrtstrecke:
ca. 70 km
Verpflegung:
Frühstück / - / -

Tag 05 13.06.2020

Am letzten Tag unserer Reise besichtigen wir eine der bedeutendsten Kathedralen der Gotik mit dem höchsten Kirchturm der Welt - das Ulmer Münster. Dieses Meisterwerk der Architektur ist nicht nur kunsthistorisch, sondern auch geomantisch bedeutsam, denn wie viele Kathedralen ist auch das Münster auf Kraftpunkten errichtet worden. Spektakulär, aber kein Muss, ist der Aufstieg auf den Turm mit seiner umwerfenden Aussicht über Ulm, bei gutem Wetter bis hin zu den Alpen. Gegen Mittag individuelle Rückreise in die Heimatorte.

Verpflegung:
Frühstück / - / -

Leistungen

  • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in ****-Hotels
  • Busfahrten am 3. und 4. Tag im Reisebus
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 2 x Abendessen
  • Kurtaxe
  • Alle Eintrittsgelder und Sonderführungen laut Reiseverlauf
  • Reiseliteratur
  • Reiseleitung: Götz Dietrich Knosp