„Orte der Kraft“
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Sardinien

Feenhäuser, Gigantengräber und Pyramiden

»Wo das größte Museum unter freiem Himmel liegt? Auf Sardinien! Über die Insel verteilt findet man auf Schritt und Tritt archäologische Spuren. Menhire, Dolmen, heilige Brunnen, Riesengräber und unzählige Türme hat die Kultur der Nuraghen hier für uns hinterlassen. Unvorstellbare 7.000 Bauten auf 24.000 km² wurden bisher entdeckt. Riesige Steine, die seit Jahrtausenden ihre Geheimnisse wahren. Ganz Sardinien scheint ein offenes Archäologiebuch zu sein. Hier begegnen wir einer der ersten Zivilisationen Europas, die uns ein unglaubliches Vermächtnis hinterlassen hat und von der noch heute eine außergewöhnliche Faszination ausgeht. Angesichts der vielen imposanten Überreste sardischer Vorgeschichte wird man ehrfürchtig.
Woher kamen die Erbauer der Nuraghen ca. 1600 vor Christus? Warum ging ihre Kultur unter? Welchem Zweck dienten die Nuraghen? Wer wurde in den Feenhäusern bestattet? Viele Legenden und Mythen darüber gibt es noch heute auf Sardinien. Eine davon erzählt, dass die Felskammern von Feen bewohnt wurden, die einst singend an goldenen Webstühlen saßen und sich am Ende ihrer Zeiten in Stein verwandelten. Eine schöne Herleitung des Namens Feengrab.
Doch nicht nur Spuren aus der Steinzeit begegnen wir auf dieser Reise. Wir treffen in Viterbo auch auf ein anderes faszinierendes Volk: die Etrusker. Bis heute ist unklar, woher sie aus dem Dunkel der Geschichte auftauchten. Dieses einst mächtige Volk ermöglichte die Entwicklung Roms und büßte bitter dafür.

Die Überreste vergangener Kulturen und Völker zu erforschen fasziniert und beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten. Und je mehr ich mich damit befasse, desto mehr ziehen sie mich in ihren Bann. Ich freue mich, wenn meine Leidenschaft überspringt!«

Leopold Hnidek
Leopold Hnidek

ist Autor zahlreicher Kurzgeschichten, Theaterstücke, Hörspiele, Romane und Sachbücher, für die er u. a. mit einem Förderstipendium des BMUKK ausgezeichnet wurde. Über viele Jahre war er Mitglied des Literaturbeirates der UNESCO Burgenland.
Seine große Leidenschaft gilt seit Kindesbeinen der Archäologie und der Entschlüsselung von Rätseln der Menschheitsgeschichte. Diese Leidenschaft führte ihn auf ausgedehnten Forschungsreisen mehrmals rund um den Globus und bis nach Mikronesien, wo er die geheimnisvolle Ruinenstadt von Nan Madol erforschte.

Reisedauer: 7 Tage
Zeitraum: 11.09.2021 - 17.09.2021
Teilnehmerzahl: mind. 10 / max. 16
Reisepreis: 2.190,00 €
EZ-Zuschlag: 150,00 €
 


Reise-Highlights

  • Ein Besuch im einzigartigen Museo Archeologico Nazionale
  • Mitten in einem Korkeichenhain erhebt sich »die Ebene der Myrthen« – das Stonehenge Sardiniens
  • Ein Brunnenheiligtum, wo noch heute Wasser geschöpft werden kann
  • Die am besten erhaltene Nuraghen-Anlage und wichtige UNESCO Stätte
  • Gigantengräber und Feenhäuser
  • Ein wissenschaftliches Rätsel, das erst vor 70 Jahren entdeckt wurde: die Stufenpyramide von Monte d’Accoddi
  • Ausklingen der Reise auf etruskischen Spuren – im »Heiligen Wald« und den Necropoli Etrusca di Norchia
Tag 01 11.09.2021

Linienflug mit Lufthansa von München nach Cagliari. Transfer zu unserem Hotel im Herzen von Cagliari. Nach dem gemeinsamen Abendessen Einführung in das Programm der nächsten Tage.

Fahrtstrecke:
ca. 10 km
Verpflegung:
- / - / A
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Cagliari (mehr Infos)

Tag 02 12.09.2021

Der perfekte Einstieg für unsere intensive Auseinandersetzung mit den Nuraghen-Bauten auf Sardinien in den nächsten Tagen ist unser Besuch im Museo Archeologico Nazionale. Weltweit findet man kein Museum, das mehr archäologische Funde der Zivilisation der Nuraghen zu seinen Schätzen zählt.
Nach unserem Museumsbesuch brechen wir auf zu unserer nächsten Station der Reise. Das Brunnenheiligtum Funtana Coberta. Erst 1918 wurde der Tempel freigelegt. Über Stufen, die schon im 10. Jahrhundert vor Christus begangen wurden, geht es hinab in die Brunnenkammer, von wo ein Brunnenschacht 5 Meter in die Tiefe geht. Auch heute noch wird hier Wasser geschöpft.
Pranu Muttedu heißt es, ist das Stonehenge Sardiniens. Der Name bedeutet »Ebene der Myrthen«. 60 Menhire, von Steinwerkzeugen behauen, in den verschiedensten Größen und Formen und vier Grabstätten erwarten uns. Riesige Steine, die Jahrtausende alte Geheimnisse wahren, wollen von uns entdeckt werden.

Fahrtstrecke:
ca. 145 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 03 13.09.2021

Seit Menschengedenken war Barumini ein Zentrum der Macht Sardiniens. Wen nimmt es Wunder, dass wir hier eine der imposantesten Nuraghenstätten finden? Der Komplex von Su Nuraxi besteht aus einem zentralen Turm und vier, mit der Bastion verbundenen, Ecktürmen. Brunnen, Zisternen und ein Labyrinth von 50 Hütten umgibt die Anlage.
Gigantengräber dienten als Massengräber und wurden auch als Beinhäuser verwendet. Gewöhnlich ist die Vorderseite als Halbkreis gestaltet. Vermutet wird, dass dieser Halbkreis die Hörner eines Stiers symbolisiert. Heute werden wir das Gigantengrab Iloi und die Nuraghe Iloi besuchen.
»Domus de Janas« oder »Feenhäuser« werden urzeitliche Grabstätten auf Sardinien genannt. Wir begegnen ihnen auf unserer Reise immer wieder. Eine dieser Nekropolen – Ispiluncas – ist die letzte Station auf unserem Weg nach Alghero.

Fahrtstrecke:
ca. 270 km
Verpflegung:
F / - / A
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Alghero (mehr Infos)

Tag 04 14.09.2021

38 Felsengräber, aus Sandstein gehauen, in einem kleinen Tal unweit Alghero, das ist Anghelu Ruju. Während der Ausgrabungen wurden hier selbst noch die Steingeräte gefunden, die zum Behauen des Gesteins verwendet wurden. Protomen und Stierhörner schmücken die Wände der Gräber. Auch heute noch sind teilweise Überreste der roten Farbe an den Wänden zu sehen.
Über Jahrhunderte versteckte sich die Stufenpyramide von Monte d’Accoddi unter einem bewachsenen Hügel. Erst 1950 legten Archäologen die Pyramide frei, die so gar nicht zu den Großsteinbauten passt, die wir sonst im Mittelmeerraum finden. Ihre Grundfläche misst 37 x 37 Meter und die ursprüngliche Spitze lag auf 10 Metern Höhe. »Monte d'Accoddi ragt als wissenschaftliches Rätsel aus der sardischen Ebene empor«, heißt es in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift. Ein spannendes Geheimnis, das es heute zu erkunden lohnt.
Nach einem Abstecher zum »Elefantenfelsen« in der Nähe von Castelsardo geht es zurück zu unserem Hotel.

Fahrtstrecke:
ca. 160 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 05 15.09.2021

Auf unserem Weg zum Flughafen Olbia besuchen wir das Riesengrab von Pascaredda. Wir finden hier die ältesten aufgestellten Monolithen der Insel. Vieles an der Anlage ist bis heute rätselhaft. Befand sich auf dem Portalstein noch ein oberer Teil? Wie groß war die Grabkammer wirklich? Warum wurden ungewöhnlich breite Steine zum Bau verwendet? All diesen Fragen werden wir heute nachgehen.
Sollte es die Zeit bis zum Abflug noch erlauben, werden wir einen Abstecher zum Capo d’ Orso machen. Übersetzt bedeutet es »Kap des Bären«. Es ist ein markanter Felsen in Form eines Bären; am Rande des Meeres. Von Olbia fliegen wir mit Alitalia nach Rom. Am Flughafen Rom erwartet uns unser Bus, der uns zu unserem Hotel in Viterbo bringt.

Fahrtstrecke:
ca. 320 km
Verpflegung:
F / - / A
Übernachtung:
2 Übernachtungen in Viterbo (mehr Infos)

Tag 06 16.09.2021

Stolz trägt die Etruskerstadt Surrena – heute Viterbo den Beinamen »Stadt der Päpste«, denn hier residierten im heutigen Bischofspalast 8 Päpste. Der historische Kern der Altstadt ist traumhaft schön und versetzt uns ganz schnell zurück ins Mittelalter. In Bomarzo finden wir einen außergewöhnlichen Flecken Erde. Der Sacro Bosco, der auch der »Heilige Wald« oder noch treffender, der »Park der Ungeheuer« genannt wird. In mehr als 30 Jahren wurde er im 16. Jahrhundert angelegt und entführt uns in eine andere, fantastische Welt. Wir dürfen uns heute auch noch auf ein weithin unbekanntes Monument freuen! Eine im Wald verborgene etruskische Pyramide.

Fahrtstrecke:
ca. 50 km
Verpflegung:
F / - / A

Tag 07 17.09.2021

Woher kamen sie? Warum gingen sie? Herkunft und Verbleib der Etrusker sind bis heute ein Mysterium. Die Landschaften der Toskana, Umbriens und Latiums waren ihre Heimat, genannt Etrurien. 800 Jahre herrschten sie über diese Gegend als erste Hochkultur auf der italienischen Halbinsel. Auf unserem Weg zum Flughafen werden wir heute noch die Necropoli Etrusca di Norchia besuchen.
Am späten Nachmittag Rückflug in die Heimatorte.

Fahrtstrecke:
ca. 140 km
Verpflegung:
F / - / -

Leistungen

  • Lufthansa-Linienflug ab München nach Cagliari und von Rom nach München
  • Alitalia Linienflug ab Olbia nach Rom
  • Weitere Abflughäfen auf Anfrage möglich
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Rundreise und Ausflüge im klimatisierten Reisebus
  • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ****-Hotel in Cagliari
  • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ****-Hotel in Alghero
  • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ****-Hotel in Viterbo
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 6 x Abendessen
  • Alle Eintrittsgelder laut Reiseverlauf
  • Reiseliteratur
  • Deutschsprachige italienische Reiseleitung
  • Reisebegleitung durch Leopold Hnidek