Kopp & Spangler

Das Waldviertel

Steinreiche Kraftplätze

Unberührte Natur, geheimnisvolle Moorlandschaften, alte Kultplätze, verfallene Ruinen und dazwischen unzählige Steinmonumente: das ist das Waldviertel. In keinem anderen Landstrich Österreichs finden wir so eine Fülle von Kraftplätzen und Steinsetzungen wie hier. Manchmal sind es nur ein paar behauene Steine, doch oft sind es monumentale Gebilde, wie die beeindruckende Steinpyramide von Ober Neustift. Schon seit Jahrhunderten regt ihre Existenz die Phantasie der Menschen der Region an. In Sagen und Mythen finden wir Erklärungen für die Entstehung der Plätze doch die Archäologen stellen sie immer wieder vor ein Rätsel. Wozu dienten Schalen- oder Näpfchensteine? Von wem und wann wurden Dolmen, Menhiren, Megalithbauten geschaffen?
Ich freue mich darauf, mit Ihnen auf eine geomantische Reise in das geheimnisvolle und mystische Waldviertel zu gehen und Ihnen die Magie von heiligen Plätzen und den »großen Steinen« nahezubringen.

Christian Galko
Christian Galko

ist Vorsitzender des Forums für Radiästhesie und Geobiologie in Wien. Er beschäftigt sich seit 30 Jahren mit den vielfältigen Bereichen und Aspekten feinstofflicher Energien. Neben wohnbiologischen Beratungen, Garten- und Arbeitsplatzgestaltung nach energetischen Prinzipien und Feng Shui gehört auch die Arbeit mit Mineralien und deren Wirkungsweisen zu seinen Tätigkeiten.

Reisedauer: 8 Tage
Zeitraum: 27.04.2019 - 04.05.2019
Teilnehmerzahl: mind. 10 / max. 16
Reisepreis: 1.390,00 €
EZ-Zuschlag: 100,00 €
 


Reise-Highlights

  • Steinernes Weibl, Schwedenstein und Mandelstein – Zeugen einer längst vergangenen Kultur
  • Die Keltenpyramide von Oberneustift
  • Steinkreise, Näpfchen- und Schalensteine – astronomische Zeichen unserer Vorfahren
  • Der Teufelsspitz – der rätselhafteste Steinblock des Waldviertels
  • Reiseleitung durch den Geomanten Christian Galko
  • Reisebegleitung durch Ute Kopp
Tag 01 27.04.2019

Individuelle Anreise zu unserem Hotel für die nächsten Tage in Friedersbach. Um 15.00 Uhr werden wir bei einem Vortrag die Grundlagen und die Kunst der Geomantie eingeführt. Danach gehen wir auf die erste Tuchfühlung mit dem Waldviertel. Der »Karner« (Beinhaus) der Pfarrkirche in Friedersbach aus dem Jahr 1360 wartet mit einem besonderen Geheimnis auf. Unser Reiseleiter wird es lüften! Gemeinsames Abendessen im Hotel.

Verpflegung:
- / - / Abendessen
Übernachtung:
7 Übernachtungen in Friedersbach (mehr Infos)

Tag 02 28.04.2019

Von Anbeginn der Zeit waren Menschen auf der Suche nach Orten, denen Erdkräfte innewohnen, um diese für sich und ihre Bauten zu nutzen. Ohne dieses weitergegebene große geomantische Wissen wären die Baumeister des Mittelalters nicht in der Lage gewesen, ihre monumentalen Kirchenbauten genau an diesen Schnittpunkten der Kraft zu errichten. Auch wenn dieses Wissen heute oft verschüttet zu sein scheint: Orte, Plätze und die darauf errichteten Bauwerke besitzen Geist, Seele und Ausdruck. Auf unserem Spaziergang durch die Innenstadt von Zwettl besuchen wir Bauwerke, die genau nach diesen geomantischen Grundsätzen errichtet wurden. Dazu gehört auch das im Jahre 1138 gegründete Zisterzienserstift, ein Ort der Ruhe und Besinnung. Aber auch ein Platz, an dem sich spiritueller und materieller Reichtum manifestierten. Unweit von Zwettl entspringt eine Quelle, in der der Sage nach, Hirten eine Marienstatue fanden. Seit langer Zeit pilgern die Menschen zu dieser heiltätigen Quelle, an der 1846 eine Kapelle errichtet wurde – die Bründlkirche. Am Nachmittag besuchen wir bekannte und auch weniger bekannte Steine: Den Bodwandl bei Großweißenbach und die Steinspirale am Dürnhof. Sie wurde 1994 von dem berühmten Geomanten Marko Pogačnik errichtet und vereint das Symbol der Schöpfung mit dem Symbol der Rückkehr zur Einheit.

Fahrtstrecke:
ca. 40 km
Hinweis:
Wanderung ca. 5 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 03 29.04.2019

Pyramiden assoziiert man in ersten Linie mit Ägypten. Doch es gibt sie auch mitten in Europa! In der Nähe von Ober Neustift finden wir eine einzigartige steinerne Pyramide. Sie besteht aus vier Ebenen, ist 6 Meter hoch und hat an der Basis einen Durchmesser von 13 Metern. Wofür wurde sie verwendet? Warum und wann wurde sie gebaut? Die Archäologen haben dafür noch keine schlüssigen Antworten gefunden.
In einem Zeitsprung begeben wir uns von den steinernen Zeugen der Urzeit in das Jahr 1975. Seit dieser Zeit beherbergt das Schloss Rosenau das einzige Freimaurermuseum in Österreich. Inmitten eines Waldgebietes in der Nähe von Groß Gerungs stehen wir staunend vor einem drei Meter hohen Opferstein mit der größten Schale des Waldviertels. Ein wahrlich rätselhaftes Gebilde! Nicht weniger spannend ist der Kierlingstein. Er liegt auf vier Steinblöcken. Auf dem Kierlingstein finden wir eine ca. 40 cm tiefe Schale. Dem Wasser, das sich darin sammelt, wird eine heiltätige Wirkung zugeschrieben.

Fahrtstrecke:
ca. 80 km
Hinweis:
Wanderung ca. 6 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 04 30.04.2019

In Schweiggers begeben wir uns zur Quelle der Thaya, die mit einem Quellstein gekennzeichnet ist, bevor wir im Rasenlabyrinth den Weg der Erkenntnis beschreiten. Der geschwungene Pfad führt uns auf 250 Metern zum Labyrinthstein im Zentrum. Weitra ist die älteste Bierstadt Österreichs. Was liegt also näher als eine Führung in der Brauerei zu unternehmen und das leckere Bier zu verkosten? Die Pfarrkirche von Weitra ist in ihrem Kern romanisch, doch wurden im 15. Jahrhundert Erweiterungen und Umbauten vorgenommen, die das heutige Erscheinungsbild prägen. Ein kunsthistorisches Kleinod ist die Malteserkirche in Spital. Bemerkenswert ist die Innengestaltung des romanischen Turms. Das Turmjoch wurde im 14. Jahrhundert vollständig mit Wandmalereien bedeckt. Lang, lang vor unserer Zeit wohnte in Wultschau eine geizige alte Frau. Als sie eines Nachts von ihrem Nachbarn dabei entdeckt wurde, als sie einen Grenzstein versetzte, leugnete sie das Vergehen mit den Worten :“Zu Stein soll ich werden, wenn ich das getan habe“. Und so steht sie noch heute am Wegesrand – das »Steinerne Weib von Wultschau«.

Fahrtstrecke:
ca. 90 km
Hinweis:
Wanderung ca. 6 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 05 01.05.2019

Erlebnisweg Heinrichs ist ein Panoptikum für Liebhaber ausgefallener Steine! Sie heißen Schalenwunder, Brotlaibstein, Frauenschuh, Rutschstein und Sitzstein. Die Kirche von Altweitra war ursprünglich ein Holzbau innerhalb einer Burganlage. Hadmar II von Kuenring ließ den eindrucksvollen Steinbau errichten, den wir heute bestaunen können. Eine wahrhaft sagenhafte Landschaft erwartet uns in der Blockheide in Gmünd-Eibenstein. Die Steine erzählen uns davon. Steinriesen und Wackelsteine, der Christophorusstein, das Teufelsbett, die Kobold- und Grillensteine. Was werden Sie uns zu berichten haben? Auch um den Frauenbichel bei Streitbach ranken sich viele Sagen und Legenden, von denen unser Reiseleiter zu berichten weiß. Eine rührende Geschichte wird vom Kirchberger Kindlstein erzählt: Hier soll Maria das Jesuskind auf ihrer Flucht nach Ägypten gebadet haben.

Fahrtstrecke:
ca. 100 km
Hinweis:
Wanderung ca. 10 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 06 02.05.2019

Heute begeben wir uns ins Moor! 300 Hektar umfasst der Naturpark Hochmoor Schrems. In der Nähe der Ulrichskirche bei Gebharts, die 1899 abgetragen wurde, befindet sich ein rätselhafter »Taufstein«. Es wird vermutet, dass sich in der Nähe eine urzeitliche Siedlungsstätte befunden hat. Und auch einen der typischen Wackelsteine des Waldviertels werden wir heute besuchen. Den Wackelstein bei Amaliendorf. Er ist 3,5 m hoch, 5 m lang und wiegt 105 Tonnen! Auf dem Weg zu unserem Hotel statten wir noch der Friedenskirche in Döllersheim einen Besuch ab. Der Ort wurde 1938 wegen der Anlage eines Truppenübungsplatzes entsiedelt. Die Friedenskirche soll an die Zerstörung und das Leid der Menschen bei der Aussiedlung erinnern.

Fahrtstrecke:
ca. 90 km
Hinweis:
Wanderung ca. 10 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 07 03.05.2019

Ein Erdstall ist eine künstlich angelegte Höhle, die aus niedrigen Gängen und Kammern, die im Untergrund angelegt wurden, besteht. In Kleinzwettl werden wir die Möglichkeit haben, uns einen Erdstall anzusehen. Einen kulinarischen Zwischenstopp legen wir bei der Käsemacherei in Heidenreichstein ein. Einer der ersten Pilger, der an der Donau entlang wanderte, war der irische Königssohn Koloman. Der Sage nach soll er auf genau dem Stein gerastet haben, den wir heute aufsuchen – den Kolomanistein in Eisgarn. Dem Wasser der Waldquelle von Schandachen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Wir können uns selbst davon überzeugen, ob dem so ist. Unter den vielen wunderbaren und mystischen Kraftorten sticht er besonders heraus: Der Stein des Skorpions in Kautzen.

Fahrtstrecke:
ca. 120 km
Hinweis:
Wanderung ca. 10 km
Verpflegung:
Frühstück / - / Abendessen

Tag 08 04.05.2019

Unsere Reise ins »steinreiche Waldviertel« beschließen wir mit einem Besuch der Burgruine Dobra. Sie vermittelt noch heute ein anschauliches Bild einer mittelalterlichen Burg. Anschließend Rückfahrt in die Heimatorte.

Fahrtstrecke:
ca. 40 km
Hinweis:
Wanderung ca. 2 km
Verpflegung:
Frühstück / - / -

Leistungen

  • Alle Ausflüge im Reisebus
  • 7 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ****-Hotel
  • 7 x Abendessen
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Alle Eintrittsgelder laut Reiseverlauf
  • Reiseliteratur
  • Reiseleitung: Christian Galko
  • Reisebegleitung: Ute Kopp