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Starnberger See - Tagestouren

Wir bieten Ihnen 6 verschiedene Tagestouren rund um den Starnberger See. Auch Einheimische können bei diesen "kleinen, besonderen Reisen" Ihre Heimat ganz neu entdecken!

Als sich die gewaltigen Gletscher der Würmeiszeit zurückzogen, modellierten sie eine der schönsten Landschaften Deutschlands rund um den Starnberger See: sanfte Hügel und tiefes Wasser vor dem grandiosen Panorama der Alpen. Die Schönheit und Anmut dieser Gegend zieht Menschen schon seit Tausenden von Jahren an – bis heute. Ob Kelten, Römer oder Könige: Sie ließen sich an den Ufern dieses sagenumwobenen Sees nieder und errichten ihre Tempel, Klöster und Schlösser, um mit der einzigartigen Natur verbunden zu sein. Begeben Sie sich mit Christopher A. Weidner auf Tages-Exkursion.

Reiseverlauf

 

Wählen Sie aus sechs individuellen Touren:

 

Tour 1 am 19. Mai 2012

Das Leutstettener Moos bei Starnberg - Zu den drei weisen Frauen vom Moor

Nördlich des Starnberger Sees erstreckt sich das Leutstettener Moor, von dem aus wir einen fantastischen Ausblick auf den See und das Panorama der Alpen genießen können. Doch neben der natürlichen Schönheit dieses Gebietes betreten wir auch eine der geheimnisvollsten Gegenden rund um den See, denn dort sollen der Sage nach drei verwunschene Fräulein gelebt haben, die drei Bethen. In ihnen begegnen wir einer uralten Überlieferung von drei weisen Frauen, wie sie in weiten Teilen des Alpenraumes zu finden sind, möglicherweise eine Erinnerung an eine alte dreifältige Muttergottheit, die schon von den Kelten verehrt wurde, wahrscheinlich aber noch viel älter ist. Wir besuchen ihre heiligen Quellen im wildromantischen Würmtal, die noch heute von Einheimischen besucht und geschmückt werden. Dann besteigen wir den sagenumwitterten Karlsberg, auf dem ein verborgener Schatz noch immer auf den Finder wartet, und auf dem es nicht ganz geheuer zugehen soll. Von drei gespenstischen Jungfrauen ist die Rede – wieder ein Hinweis auf die drei Göttinnen! Anschließend spüren wir der geheimnisvollen Atmosphäre im nahe gelegenen Grabhügelfeld aus der Bronzezeit und der Zeit der Kelten nach. Ein Grab sticht unter der Vielzahl hervor: das »Grab der Seherin«. Auch hier zeugen Spuren der Verehrung von der tiefen Verbindung von Mythos und Mensch bis in die heutige Zeit. Entlang des Moores führt unser Weg wieder zurück nach Starnberg.

 

Tour 2 am 9. Juni 2012

Von Herrsching nach Andechs – Sinnsuche auf dem Heiligen Berg Bayerns

Von Herrsching aus erreichen wir über die wildromantische Kientalschlucht durch geheimnisvolle Buchenwälder und über grüne Auen das Kloster Andechs, hoch gelegen auf dem Heiligen Berg als einem der bedeutendsten Kraftplätze des Landes. Die Geschichte dieses Ortes verliert sich im Dunkeln. Sicher ist, dass die Mönche ihr Kloster an einem Platz errichteten, der schon Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende Menschen als Kultstätte diente. Noch heute pilgern Tausende jährlich dorthin, angezogen von der besonderen spirituellen Kraft dieses Fleckchens Erde, geschaffen von den Urkräften der Eiszeit. Wir spüren der Vergangenheit jenes »Avalon Bayerns« nach und bringen unsere Seele in Verbindung mit der geistigen Dimension dieses Ortes. Dann führt unser Weg auf einem Höhenweg entlang des Ammersees zu einem absoluten Kontrastpunkt zu Andechs: die verschwiegen gelegene Hardtkapelle. An diesem eher stillen Kraftplatz inmitten der Natur finden wir zu uns und können das Erlebte verinnerlichen. Von dort aus kehren wir zurück nach Herrsching.

 

Tour 3 am 7. Juli 2012

Wieskirche und Umgebung – Zwischen himmlischen Höhen und irdischen Tiefen

Wer kennt sie nicht, die berühmteste Kirche Bayerns? Die Wieskirche, die Kirche an der Wiese, zieht tagaus, tagein Tausende Menschen an. Kein Wunder, befindet sie sich doch auf einem der wichtigsten Kraftpunkte Bayerns! Auf dieser Wanderung erfreuen wir uns nicht nur an dem herrlichen Barock der Kirche, sondern spüren auch den geheimen Kraftlinien nach, die diesen Ort prägen und ihn zu einem magischen Ort erster Güte machen, ein Ort, der uns Klarheit schenkt und uns mit dem Himmel verbindet. Etwas abseits des Trubels führt uns der Weg weiter in das nahe gelegene Hochmoor. Dort erleben wir eine andere, geheimnisvollere Seite dieser Gegend. Wir kommen in Berührung mit den Kräften der Natur, wie sie aus der Tiefe kommen und der Landschaft ein eigentümliches und sehr heilsames Gepräge geben. Hier werden wir mit der Erde verbunden. Eine Wanderung, die uns wieder ganz werden lässt und
in Einklang mit uns selbst und der Welt bringt.

 

Tour 4 am 8. September 2012

Über die Ilkahöhe nach Bernried – Auf den Spuren eines uralten Einweihungspfades

Unsere Wanderung beginnt in Tutzing, einem alten Siedlungsplatz am Starnberger See, an dem sich schon Kelten und Römer wohl gefühlt haben. Hinauf geht es durch schöne Wälder zur Ilkahöhe, einem lang gestreckten Hügel, gebildet vor Tausenden von Jahren durch den Gletscher, und mit 726 Metern die höchste Erhebung über dem See. Früher nannte man sie den »Parzenbichl«: Die Parzen sind die drei Schicksalsgöttinnen der Antike – eine Erinnerung daran, dass wir uns hier auf einem uralten Kultplatz befinden, von dem aus sich ein herrliches Panorama über den See und bis zu den Alpen bietet. Der Weg entlang der Ilkahöhe ist ein Drachenpfad, ein alter Initiationsweg. Er führt uns ganz in unsere innere Mitte zurück. Dann steigen wir hinab zum heiligen Johannishügel, ebenfalls ein Relikt aus den Zeiten, als die ganze Landschaft noch unter den gigantischen Eismassen der Gletscher verborgen lag. Eine wunderschöne Lindenallee führt uns anschließend Richtung Süden. Nach einem Abstecher zu verschwiegen gelegenen Moorweihern, an denen wir die Kraft der Natur in uns aufnehmen können, kommen wir nach
Bernried, einem der schönsten Dörfer rund um den See. Zugleich ist es Schauplatz der Legenden um die Selige Herluca, einer Frau, welche die Gabe der visionären Innenschau besaß und so nicht nur die Bewunderung ihrer Zeitgenossen erwarb, sondern auch Repressalien ausgesetzt war. Wir suchen in der Klosterkirche St. Martin ihre Grablege auf. Dann betreten wir die legendäre Hofmarkskirche, in der sich ein eigentümliches Abbild der Muttergottes befindet, um das sich so manche Sage rankt. Ein meditativer Spaziergang durch den benachbarten Bernrieder Park führt uns zu sehr alten Bäumen. Hier endet unsere Wanderung.

 

Tour 5 am 22. September 2012

Rund um den Staffelsee – Auf Drachenpfaden durchs Blaue Land

Unsere Wanderung beginnt in Murnau, der Stadt am Staffelsee, die berühmt wurde durch Künstler wie Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Hier entwickelten sie unter dem Einfluss der grandiosen Landschaft im Schatten der Ammergauer Alpen und des Herzogstands, dem Farbenspiel von Berg, Wasser und Moor ihre typische expressionistische Malerei. Es ist eine sagenhafte Landschaft – im wahrsten Sinne des Wortes. Schon das Wappen von Murnau mit dem Drachen bezeugt: Wir bewegen uns auf mythischem Grund. Auf unserer Wanderung nimmt uns nicht nur die faszinierende Moorlandschaft mit ihrer vielfältigen Fauna und Flora in den Bann, sondern wir ergründen auch das Geheimnis des Drachen, der immer dort auftaucht, wo besondere Naturkräfte walten, sei es in der Erde, im Wasser oder der Luft. Viele Plätze rund um den Staffelsee gehören zu jenen besonders wirksamen Kraftplätzen, die uns beseelen und uns in Einklang mit uns selbst und der Welt bringen können. Den Abschluss bildet der Besuch eines uralten Kraftplatzes mit einem herrlichen Ausblick auf das stille Murnauer Moos: das idyllisch gelegene Ramsachkircherl, dem Drachentöter Georg geweiht. Von dort aus führt uns eine wunderschöne Eichenallee zurück nach Murnau.

 

Tour 6 am 13. Oktober 2012

Wessobrunn und der Eibenwald von Paterzell – Den Geheimnissen uralter Kraftorte auf der Spur

Von Weilheim aus erreichen wir nach einer Wanderung über Wiesen und Flure Paterzell mit seinem magischen Eibenwald. Der Eibenwald mit seinen über 2000 zum Teil sehr alten Eibenbäumen gehört zu den größten zusammenhängenden Beständen in Europa. Die Eibe mit ihrem tödlichen Gift ist ein magischer Weltenbaum der Germanen und den Göttern der Unterwelt heilig. Weiter geht es zum Kloster von Wessobrunn. Hier wurde lange Zeit eines der ältesten Schriftstücke in althochdeutscher Sprache aufbewahrt: das Wessobrunner Gebet, in dem sich neben christlicher Mythologie auch Anklänge nordischer Schöpfungsmythen finden. Berühmt ist das Gebäude auch für seinen weltweit einzigartigen barocken Stuck. Gegründet wurde es der Legende nach von Tassilo III., der unter der mächtigen Linde, die heute seinen Namen trägt, träumte, an diesem heiligen Fleck Erde mit seinen drei Quellen ein Kloster zu errichten. Immer wieder begeistern herrliche Ausblicke auf das Panorama der Alpen und wilde Bäche kreuzen unseren Weg auf dieser sehr abwechslungsreichen Tour entlang alter Drachenpfade.

 

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