
Sie gilt als Jahrtausendfund, eine archäologische Sensation: die Himmelscheibe von Nebra. Vor 3600 Jahren wurde sie unter mysteriösen Umständen in der Erde des Mittelberges in Sachsen-Anhalt vergraben – um dann im Jahre 2002 durch Zufall wieder das Licht des Tages zu erblicken. Ihre Entdeckung - eine Kriminalgeschichte für sich. Doch was diesen „geschmiedeten Himmel“ so bedeutsam macht: sie gilt als die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheit. Sie ist ein Mysterium und eine Offenbarung zugleich, denn sie zeigt: die Menschen in der Bronzezeit verfügten über ungeahnte astronomische Kenntnisse und bildeten eine hoch stehende Zivilisation im Herzen Europas.
1.Tag: Anreise ab allen deutschen Bahnhöfen nach Merseburg. Am Nachmittag besuchen Sie den Dom zu Merseburg und tauchen ein in die Geheimnisse der germanischen Sagenwelt, wie sie in den berühmten Merseburger Zaubersprüchen überliefert werden. 5 Übernachtungen in Nebra.
2.Tag: Die Himmelsscheibe von Nebra ist die weltweit älteste bisher bekannte konkrete Himmelsdarstellung — ein einzigartiges Zeugnis mitteleuropäischer Kulturgeschichte. Sie besuchen die Arche Nebra — das Besucherzentrum und den Mittelberg, die Fundstelle der Himmelsscheibe. In Langeneichstädt besuchen Sie die Dolmengöttin, eine außergewöhnliche Grabanlage aus dem Mittelneolithikum. Der Tanzkreis von Steigra ist eines der wenigen deutschen Rasen-Labyrinthe.
3.Tag: Sie besichtigen den Naumburger Dom, der zu den berühmtesten deutschen Bauwerken des Mittelalters zählt. Unweit von Naumburg liegt hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg die um 1090 gegründete sagenumwobene Neuenburg. Am Nachmittag besuchen Sie Schloss Goseck mit seinem Informationszentrum zum nahegelegenen 7.000 Jahre alte Sonnenobservatorium.
4.Tag: Besuch des Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Halle. Mit über 10 Millionen Objekten verfügt das Museum über eine der größten und wichtigsten Sammlungen zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Schmuckstück der Sammlung ist das Original der Himmelsscheibe von Nebra. Spaziergang durch Halle. Als unverwechselbares Wahrzeichen prägen die beiden Turmpaare der Marktkirche die Silhouette der Stadt Halle.
5.Tag: Anders als die meisten anderen Templerbauten entging die Kapelle „Unser Lieben Frauen“ in Mücheln der Zerstörung und ist damit eines der wenigen noch existierenden baulichen Zeugnisse der Templer in Deutschland.Viele Geschichten und Sagen ranken sich um die Dölauer Heide. Eine davon berichtet von einer Riesenjungfrau, die während eines Unwetters auf dem Heimweg war. Um Schlamm und Pfützen zu überqueren, warf sie ein gerade gekauftes Brot in den Schlamm, wofür sie auf der Stelle in die Steinerne Jungfrau von Dölau verwandelt wurde. Besuchen werden Sie heute auch die Steinkistengräber, die in der Heide entdeckt wurden.
6.Tag: Ausflug zum Kloster und zur Kaiserpfalz Memleben. Sie besuchen die Monumentalkirche aus dem 10. Jahrhundert und die romantische Klosterruine mit der vollständig erhaltenen Krypta. Verschiedene Ausstellungen geben Einblicke in die über 1000-jährige bewegte Geschichte des Klosters. Auf dem archäologischen Wanderweg zu den Hügelgräbern im nahe gelegenen Wald von Memleben werden Sie auf die Geschichte der Bronzezeit eingestimmt. Am frühen Nachmittag Rückreise in die Heimatorte.




