Steinzeit, Kelten, Christen - die andere Irlandreise

Irlands mystischer Norden

Wo die alten Götter wohnen

04. - 09. September 2017 | 1.550,00 €

Der Norden Irlands ist eine wilde Schönheit - und zugleich besonders reich an Zeugnissen der Vor- und Frühzeit. Hier finden wir die ältesten Relikte vergangener Tage, von der Steinzeit über die Kelten bis hin zu den frühen Christen – das alles eingebettet in atemberaubende Natur. Sagenhafte Zeiten werden hier zwischen zauberhaften Steinkreisen, geheimnisvollen Ringforts und mysteriösen Kraftplätzen lebendig.

Es ist das Land der alten Götter Irlands, das Land der Großen Göttin in ihren zahlreichen Gestalten und ihrem Gefolge aus Feen und Wunderwesen. Ein Land der Gegensätze, und das nicht nur politisch. Hier wird die irische Seele spürbar, wie sie immerzu changiert zwischen dem alten, andernorts schon längst vergessenen Wissen, das hier lebendig geblieben ist in Märchen und Mythen über Riesen, kampfbereite Königinnen und tapfere Krieger, und dem festen Glauben an die Heiligkeit der Schöpfung, wie er sich in den bewegenden Geschichten der heiligen Männer und Frauen manifestiert.

Das macht diese Reise besonders:

In intensiven und ausführlichen Besichtigungen ausgewählter ärcheologischer und spiritueller Orte ergründen Sie die Sagen, Mythen und die Seele des wilden Nordens Irlands. Bei Wanderungen in herrlicher Landschaft besuchen Sie besondere, wenig frequentierte Kraftorte sowie den »Giant’s Causeway«, dieses ungewöhnliche Naturphänomen wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe gekürt. Für die Iren selbst handelt es sich hierbei um nichts anderes als das achte Weltwunder!

Reiseverlauf

1. Tag: Fluganreise mit Aer Lingus nach Dublin. In der Klosterruine von Monasterboice sind zwei besondere Hochkreuze zu finden. Beide sind mehr als 1000 Jahre alt und dienten ursprünglich als steinerne Bilderbibeln bei Gottesdiensten. Gemeinsam enträtseln wir die geheimnisvolle Bildersprache, die auf Mysterien der besonderen Auslegung des keltischen Christentums hinweisen. Das Kloster von Templeton widerum ist eine Hinterlassenschaft der Tempelritter. Wir hören, was diese rätselhaften Kreuzritter in diese einsame Gegend verschlagen hat...

1 Übernachtung in Armagh.

2. Tag: Emain Macha, auch als Navan Fort bekannt, war Sitz der Könige von Ulster,  und ist wohl einer der stärksten Kraftorte der irischen Insel. Er erinnert an die legendäre Königin Macha, die hier residierte. Tatsächlich geht sie auf eine der mächtigsten Göttinnen der alten Iren zurück. Zahlreiche Sagen berichten von ihrem überirdischen Wirken. Auf diesem Hügel kommen wir den alten Göttern ganz nahe… Kein Geringerer als der Heilige Patrick soll Armagh ausgesucht haben, um es 445 zum Zentrum des Christentums zu machen. In aller Bescheidenheit nannte er die Stadt »The Irish Rome«. Der Überlieferung zufolge, errichtete er auf dem Drum Saileach Hill eine Kirche aus Stein. Heute steht hier die St. Patrick’s Cathedral. Die UNESCO erklärte den Giant’s Causeway, dieses ungewöhnliche Naturphänomen zum Weltkulturerbe. Die Iren selbst bezeichnen das ständig von Wellen umspülte Relikt aus prähistorischer Zeit als das achte Weltwunder. Überall zwischen den sich zum Teil meterhoch auftürmenden Steinsäulen scheint hier im Nordosten der Grünen Insel die Urgewalt der Erde spürbar.

1 Übernachtung in Derry.

3. Tag: Derry, das kulturelle Zentrum im Norden der Grünen Insel war über viele Jahrzehnte ein Symbol des Widerstands. Schon die Nennung des lange geführten Stadtnamens »Londonderry« galt als politische Aussage. Nach der Besichtigung geht es tief zurück zu den Ursprüngen der irischen Geschichte. Wir besuchen Grianan of Aileach, den sagenumwobenen »Tempel der Sonne«. Die Ursprünge des Ringforts gehen bis 1700 vor Christus zurück und man nimmt an, dass es von den Túatha Dé Danann erbaut wurde, dem alten Göttergeschlecht, das Irland noch vor den Kelten besiedelte – und später als Feenvolk in den Untergrund ging.

2 Übernachtungen in Sligo.

4. Tag: In der Grafschaft Sligo tritt die megalithische Grabkultur in einer unge wohnten Konzentration auf. Hier wurden von Archäologen die Reste von mehr als 60 Gräbern entdeckt. Die Ältesten sind rund 700 Jahre älter als Newgrange! Der Sage nach sollte der Knocknarea, der 327 Meter hohe Berg, das Grab der Königin Maeve bedecken, wiederum eine der ganz alten Göttinnen der Insel. Der Weg auf diesen Hügel führt uns zu ihr. Carrowmore hingegen, am Fuße des Berges gelegen, könnte die Grabstätte ihrer Gefolgsleute gewesen sein. Die schönsten Sagen und Mythen des wilden irischen Nordens begleiten uns und lassen uns immer tiefer in die mystische Dimension der Grünen Insel eintauchen...

5. Tag: Auf Boa Island, das über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, befinden sich auf einem verwunschenen alten Friedhof zwei einzigartige vorchristliche Relikte, janusköpfige Götzen, die möglicherweise aus der Zeit stammen, in der diese Insel ein Einweihungszentrum der Druiden war. Der Drumskinny Steinkreis mit seinen 13 Metern Durchmessern wiederum gehört zu den schönsten seiner Art im ganzen Land und markiert einen weiteren Höhepunkt unserer Reise zu magischen Plätzen des nördlichen Irlands. Abschließend erklimmen wir die Hügel von Loch Crew mit dem weithin berühmten Cairn, der auch Hügel der Hexe genannt wird – wieder ein magischer Ort, an dem die alten Götter wohnen. Es handelt sich dabei um ein neolithisches Ganggrab aus dem Jahr 3000 vor Christus.

1 Übernachtung in Meath.

6. Tag: Nach dem Besuch des Freimaurer-Museums in Dublin geht es weiter zum Flughafen.

Rückflug in die Heimatorte.